Domi Aegerter will den Titel ohne Schützenhilfe holen

Von Günther Wiesinger
Domi Aegerter

Domi Aegerter

Wenn Dominique Aegerter bei beiden Läufen in San Juan vor Herausforderer Steven Odendaal ins Ziel kommt, dann ist der Schweizer aus dem Team Ten Kate Yamaha vorzeitig Supersport-Weltmeister.

Dominique Aegerter wird aller Voraussicht nach als dritter deutschsprachiger Fahrer in den letzten vier Jahren die Supersport-WM gewinnen. 2018 wurde Sandro Cortese Champion, 2019 der Schweizer Randy Krummenacher. Außerdem gewann Jörg Teuchert 2000 die Weltmeisterschaft.

Aegerter hat von den bisher 19 Rennen 17 bestritten und dabei zehn Siege, zwei zweite Plätze und einen dritten Rang erobert. Auf die beiden Supersport-WM-Läufe in Catalunya musste der 31-jährige Yamaha-Pilot aus dem Ten-Kate-Team verzichten, weil ihn sein Intact-Vertrag zur Teilnahme an den beiden MotoE-Weltcup-Final-Rennen in Misano (18./19. September) verpflichtete.

Aegerter ist am Montagabend von Zürich und über Madrid zum vorletzten WM-Meeting in San Juan/Argentinien am kommenden Wochenende aufgebrochen. Er hofft auf eine vorzeitige Titelentscheidung, denn er liegt 54 Punkte vor Herausforderer Steven Odendaal aus Südafrika. «Wenn ich zweimal vor Odendaal ins Ziel komme, habe ich gewonnen. Dann bin ich Weltmeister», hielt der Rohrbacher im Gespräch mit SPEEDWEEK.com fest.

Landsmann Randy Krummenacher ist nicht nach Argentinien gereist, denn er hätte nur drei Flugtickets erhalten und meinte, mit zwei Mechanikern könne er keinen WM-Lauf bestreiten. Krummi, der in Catalunya am Samstag einen WM-Lauf gewann und Aegerter damit Schützenhilfe gegen Odendaal leistete, wird erst beim Finale in Indonesien Ende November wieder ins Geschehen eingreifen.

Ganz auf sich allein gestellt wird Aegerter in San Juan trotzdem nicht sein. «Vielleicht kann mir Marcel Brenner wieder helfen. In Barcelona hat er Odendaal auch Punkte weggenommen», hält der MotoE-Weltcup-Zweite fest. «Aber ich traue mir zu, den WM-Titel auch ohne Schützenhilfe zu gewinnen.»

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