Domi Aegerter fuhr nie Supersport-WM in Barcelona

Von Kay Hettich
Dominique Aegerter

Dominique Aegerter

Als die Supersport-WM vor einem Jahr in Barcelona gastierte, fehlte Dominique Aegerter in der Startaufstellung. Dennoch ist der Weltmeister und aktueller WM-Leader für das achte Saisonmeeting zuversichtlich.

Beim Meeting in Magny-Cours konnte Dominique Aegerter seinen vor der Sommerpause auf 14 Punkte geschrumpften Vorsprung auf Lorenzo Baldassarri (Yamaha) um fünf Punkte ausbauen. In Barcelona soll das Polster weiter ausgebaut werden. Seit dem Gewinn der MotoE 2022 kann sich der 31-Jährige auf die Supersport-WM und der Titelverteidigung konzentrieren.

«Wir kommen gerade von einem erfolgreichen Wochenende in Magny-Cours, nach dem ich ein freies Wochenende hatte. Nach einer sehr intensiven Zeit war das sehr angenehm», betonte der Rohrbacher. «Ich habe hart trainiert, um mich bestmöglich auf die verbleibenden Rennen vorzubereiten. Ich freue mich sehr auf dieses Wochenende in Barcelona und hoffe, dass ich dort viele Fans und Freunde sehen werde. Unser Ziel ist wie immer: Die Führung in der Meisterschaft auszubauen und um die Podiumsplätze zu kämpfen.»

Wegen seiner MotoE-Verpflichtung verpasste Aegerter vor einem Jahr das Rennwochenende in Barcelona, einen Nachteil erwartet er deswegen aber nicht.

«Wir haben dieses Jahr vor der Saison in Barcelona getestet und ich war gut unterwegs», winkt Aegerter ab. «Außerdem kenne ich diese Strecke schon lange, denn ich fahre dort seit meiner Zeit in der 125er-WM. Ich verbringe im Winter viel Zeit in der Gegend um die Strecke, um dort zu trainieren.»

Ten Kate Yamaha stellt am Freitag das Motonext-Projekt vor, das den Rennsport nachhaltiger machen soll. Teammanager Kervin Bos erwartet, dass die mit nachwachsenden Rohstoffen hergestellten Bauteile das Superbike-Paddock überraschen werden.

«Wir haben anderthalb Jahre hinter den Kulissen daran gearbeitet haben. Jetzt sind wir bereit, dem Motorsport einen Schock zu versetzen, und genau das wird Motonext tun», ist der Niederländer überzeugt.


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