Präsentiert Yamaha auf der EICMA einen R6-Nachfolger?
In wenigen Tagen beginnt in Mailand die Motorradmesse EICMA. Viele gehen davon aus, dass Yamaha ein neues Motorrad für die Supersport-WM 2023 präsentieren wird – die R9 mit Dreizylinder-Motor.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Die EICMA (8. bis 13. November) ist eine der weltweit wichtigsten Motorradmessen. Hersteller zeigen dort neue Modelle und die im Paddock der Superbike-WM zahlreich vertretenen italienischen Rennteams nutzen die Ausstellung gerne zur Präsentation ihre Fahrer für die nächste Saison.
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Seit Einführung der ‹next generation› im Rahmen der Supersport-WM 2022 wird darüber spekuliert, dass neben Ducati, MV Agusta und Triumph auch Yamaha ein neues Motorrad für das hubraumoffene Reglement auf den Markt bringt. Denn der Markt für die klassischen 600er-Supersportler liegt am Boden, die R6 wird nur noch für den Einsatz auf der Rennstrecke angeboten. Noch vor einem Jahr hielt Yamaha-Europa-Präsident Eric De Seynes das kurzfristig aber für ausgeschlossen. "Als Hersteller können wir nicht jeder Regeländerung folgen, die von heute auf morgen beschlossen wird", sagte De Seynes beim Treffen mit SPEEDWEEK.com. "Wir benötigen eine gewisse Zeit, um uns vorbereiten zu können. Wenn ein Hersteller meint, dass er mit seinem neuen Motorrad in die Supersport-WM einsteigen will, dann soll er das dafür passende Bike entwickeln. Oder wir ändern die Regeln und bekommen drei Jahre Vorlaufzeit, damit sich die Hersteller anpassen können."
Nun deutet aber viel darauf hin, dass Yamaha nur ein Jahr für ein neues Supersport-Motorrad benötigte. Denn im Frühjahr beantragte der Hersteller mit den gekreuzten Stimmgabeln im Logo zwei Typengenehmigungen, die auf einen R6-Nachfolger hindeuteten. Es sollte niemanden überraschen, wenn die Japaner im Rahmen der EICMA eine vollverkleidete R9 mit dem bekannten Motor der MT09 präsentieren.
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Es handelt sich dabei um einen Dreizylinder-Motor mit 890 ccm, der um 120 PS leistet. Eine R9 wäre hinsichtlich der Motorleistung auf dem Niveau der R6, die für die Balancierung der ‹next generation› als Referenz diente. Zum Vergleich: Die Ducati 955 V2 leistet im Serientrimm 155 PS, die MV Agusta F3 800 147 PS und die Triumph Street Triple 765 RS 123 PS. Über eine komplexe Balanceregel werden die verschiedenen Konzepte auf ein Niveau gebracht.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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