Stefano Manzi: Ten Kate Yamaha-Deal vor Verlängerung
Seit Portimão steht Stefano Manzi als Vizeweltmeister der Supersport-WM 2023 fest. Für nächstes Jahr ist sich der Sieger vom zweiten Lauf mit Ten Kate Yamaha so gut wie handelseinig.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Mit Nicolò Bulega (Ducati), Stefano Manzi (Yamaha), Marcel Schrötter (MV Agusta) und Federico Caricasulo (Ducati) stehen die Top-4 der Supersport-WM 2023 fest. Bulega krönte sich auf der portugiesischen Piste mit dem Sieg im ersten Lauf zum Weltmeister, Manzi gewann das zweite Rennen. Es war sein erster Sieg seit seinem Doppelsieg in Imola.
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Anders als am Samstag, als der Ducati-Pilot souverän gewann, war der zweite Lauf bis zum Schluss umkämpft und spannend. In der letzten Runde lieferten sich Bulega und Manzi ein großartiges Duell um den Sieg und überholten sich mehrmals. "Es war ein fantastisches Rennen", sagte der Ten-Kate-Pilot. "Als ich in Führung gehen konnte, dachte ich, dass ich schnell genug war, um zu gewinnen. Am Ende lieferten wir uns in der letzten Runde einen großartigen Kampf, und ich konnte den Sieg erringen. Ich hoffe, dass ich die beiden Rennen in Jerez genauso genieße und das Jahr auf eine gute Art und Weise beenden kann." Manzi gewann in diesem Jahr bisher vier Rennen und stand neunmal als Zweiter auf dem Podest, erfolgreicher war nur Bulega, die anderen Ducati-Piloten zeigten nur vereinzelte Highlights. Es liegt also nicht allein an der Panigale 955 V2, warum der 23-Jährige die Weltmeisterschaft gewann. "Nicolò ist einfach ein hervorragender Rennfahrer. Meiner Meinung ist er in jedem Fall besser als die anderen Ducati-Piloten", zollte Manzi seinem Landsmann Respekt. "Allerdings ist er auch Vorzeige-Team von Ducati, vielleicht leisten sie mit dem Motorrad etwas bessere Arbeit als die anderen Teams – und das Reglement hat sich geändert. Gefühlt wurde der Abstand zwischen der Yamaha und den Bikes der Next-Generation in den letzten vier Meetings größer. Trotzdem muss ich Ten Kate danken, denn meine R6 ist in jeder Beziehung fantastisch."
Als WM-Zweiter erreichte Manzi den größten Erfolg seiner Karriere. Zuvor war Platz 6 im vergangenen Jahr mit Triumph seine beste Endplatzierung in einer Weltmeisterschaft. "Ich bin sehr glücklich, dass ich den zweiten Platz in der Weltmeisterschaft erreicht habe, aber natürlich nicht zu 100 Prozent, denn unser Ziel in diesem Jahr war es, den Titel zu gewinnen", bedauerte der Italiener. "Ich muss zufrieden sein – allerdings wurde ich in diesem Jahr so oft Zweiter, dass es beginnt, langweilig zu werden, und das fühlt sich nicht so gut an. Dennoch kann ich mich nicht beschweren, denn seit langer Zeit bin ich in einem der besten Teams, habe perfektes Material zur Verfügung und wir konnten häufig um Siege kämpfen."
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Inzwischen steht fest: Die Zusammenarbeit zwischen dem Vizeweltmeister und Ten Kate soll weitergehen, die Vertragsverlängerung ist nur noch Formsache. "Wenn es so kommt, dann wird es dennoch schwierig", blieb der Vizeweltmeister vage. "Huertas ist auch ein schneller Fahrer und er wechselt auf ein starkes Bike." Zur Erinnerung: Der heutige Kawasaki-Pilot Adrian Huertas wird bei Aruba.it Ducati Nachfolger von Bulega, der als Teamkollege von Álvaro Bautista in die Superbike-WM 2024 aufsteigen wird.
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