Superbike WM • Neu
SBK-WM 2026 in Misano: Ab 12 Uhr starten die ersten Rennen aller Klassen
Bei schwierigen Bedingungen im ersten Supersport-Lauf in Magny-Cours erlebte Niki Tuuli einen magischen Moment. Der Finne flog über die Piste und gewann souverän – in Rennen 2 wurde der Ducati-Pilot nur Achter.
Magny-Cours war kein normales Wochenende der Supersport-WM 2024. Während der Aufwärmrunde wurde der erste Start zum ersten Rennen wegen sintflutartiger Regenfälle abgebrochen und nach einer Wartezeit auf den Sonntagmorgen verschoben.
Der Rennstart um 9:45 Uhr war ungewöhnlich früh, weshalb die Strecke immer noch teilweise feucht war – vom Regen und auch von der nächtlichen Feuchtigkeit. Es waren Bedingungen, die Niki Tuuli liebt. Nach Runde 1 Neunter, orientierte sich der 28-Jährige schnell nach vorn und knöpfte in Runde 7 dem furios startenden Valentin Debise (Yamaha) die Führung ab. Auf seinem Weg an die Spitze überholte der EAB-Ducati-Pilot die Top-4 der Gesamtwertung, allesamt keine Nasenbohrer.
Tuuli preschte mit 3 sec Vorsprung über die Ziellinie. Es war sein dritter Sieg in der Supersport-WM, jeder einzelne mit einer anderen Marke: Magny-Cours 2017 mit Yamaha, Mandalika 2022 mit MV Agusta und beim achten Saisonmeeting mit Ducati.
"Ich hatte von Anfang an auf Regen gehofft, weil ich wusste, eine echte Chance zu haben. Leider regnete es am Samstag zu stark und wir konnten nicht fahren. Die Entscheidung war richtig, weil man absolut nichts sehen konnte", erzählte Tuuli. "Am Sonntagmorgen war es beängstigend, mit Slicks auf die feuchte Piste zu fahren. Zuerst wollte ich Regenreifen verwenden, aber das Team hat mich überzeugt, Slicks zu nehmen. Etwas war dann mit mir geschehen, denn nach der ersten Runde wurde ich schneller und schneller. Ich fühlte mich wohl auf dem Motorrad und es gab einige Stellen, an denen ich schneller als meine Gegner war. Es war ein fantastischer Moment."
Im zweiten Rennen brachte der Finne einen soliden achten Platz nach Hause, allerdings mit 18 sec Rückstand auf Sieger Yari Montella (Ducati).
"Als ich die Gruppe und den Windschatten vor mir verlor, war es schwierig, wieder aufzuschließen", erklärte der WM-Neunte. "Insgesamt hatten wir trotzdem ein gutes Wochenende und das Gefühl mit dem Motorrad war auch gut. Allerdings müssen wir das Gesamtpaket verbessern und verfeinern, um bessere Ergebnisse zu erzielen und öfter um solche Resultate kämpfen zu können. Das Niveau der Top-6 ist in diesem Jahr sehr hoch."
Newsletter
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.