24h Daytona, 20h: Taylor-Familie fährt auf Siegkurs

Von Oliver Runschke
United SportsCar Championship

Der Dallara-Chevrolet von Wayne Taylor Racing dominiert den Morgen bei den 24h von Daytona. Porsche liegt in der GTLM-Klasse weiter knapp vor Corvette.

Das Rennsport-Familienunternehmen Taylor ist vier Stunden vor dem Ende der 24h von Daytona auf Siegkurs. Der von dem Vater-und-Sohn-Trio Wayne Taylor, Ricky Taylor, Jordan Taylor sowie Max Angelelli gesteuerte Corvette DP liegt nach 20 Stunden an der Spitze. Den führenden Corvette DP haben Ricky und Jordan Taylor mit starken Stints in den Morgenstunden an die Spitze gefahren. Vater Wayne Taylor hat nach vierjähriger Rennsportpause bisher nur einen Stint in der Abenddämmerung gefahren und das war auch gut so.  

An der Spitze gibt es ein Bruder-Duell zwischen den führenden Taylor-Brüdern und Brian und Burt Frisselle im zweitplatzierten Action Express-Coyote-Chevrolet (Frisselle/Frisselle/Martin/Giriox). Der Abstand zwischen den beiden führenden beträgt Daytona Prototypen beträgt zwar nur rund zwölf Sekunden, doch der AEX-Daytona Prototyp ist in der Defensive und kämpft mit einem maladen Getriebe. Auf Rang drei lauert der zweite AEX-Corvette DP, in dem Fittipaldi/Barbosa/Bourdais nach einer Zeitstrafe am Morgen je nach Boxenstopprhythmus in der Führungsrunde liegen oder eine Runde Rückstand haben.

Tony Kanaan hat den Ganassi-Riley-Ford (Dixon/Kanaan/Franchitti/Larson) nach einem Reifenschaden am Morgen wieder an dem Pickett-Oreca-Nissan (Graf/Luhr/Brundle) vorbeigefahren und liegt auf Rang vier. 

Was möglich gewesen wäre, wenn ausser dem Pickett-Oreca-Nissan nicht alle anderen LMP2 in Probleme gefahren wären, hat Olivier Pla im OAK-Morgan-Nissan gezeigt. In den frühen Morgenstunden fuhr der Franzose die zweitschnellste Runde im gesamten Rennen.

Porsche verteidigt wacker die Führung in der GTLM-Klasse mit Tandy/Lietz/Pilet. Der Vorsprung des Werks 911 RSR auf die zweiplatzierte und einzig verbliebene Corvette C7.R (Gavin/Milner/Liddell) liegt konstant bei elf Sekunden. Hinter dem Porsche und der Corvette lauern weiterhin die beiden erstaunlich zuverlässigen BMW Z4 GTE

Der zweite Werks-Porsche 911 RSR von Christensen/Long/Bergmeister ist nach Motorschaden ausgeschieden. Kurz vor Erreichen der 20-Stunden-Marke sucht auch der erschreckend langsame und bereits weit zurück liegende Werks-Aston Martin Vantage GTE ein weiteres Mal die Box auf.

Offen ist der Kampf in der GTD-Klasse, nach 20 Stunden liegen die ersten vier noch in der Führungsrunde. Der Porsche 911 GT America von Snow Racing (Snow/Heylen/Seefried) führt vor dem Level 5-Ferrari (Pier Guidi/Tucker/Segal/Bell/Sweedler) und dem Flying Lizard-Audi R8 LMS (Winkelhock/Pumpelly/Canache/Pappas). Auf Rang vier liegt der SMP-Ferrari 458 von Salo/Mediani/Rotenberg/Zlobin/Aleshin).

Top-Zehn nach 20 Stunden:

1. #10 Taylor-Dallara-Chevrolet (Taylor/Taylor/Taylor/Angelelli)
2. #9 Action Express-Coyote-Chevrolet (Frisselle/Frisselle/Martin/Giriox)
3. #5 Action Express-Coyote-Chevrolet (Fittipaldi/Barbosa/Bourdais)

4. 
#02 Ganassi-Riley-Ford (Dixon/Kanaan/Franchitti/Larson)
5. #6 Pickett-Oreca-Nissan (Graf/Luhr/Brundle)
6. #90 Spirit of Daytona-Coyote-Chevrolet (Westbrook/Valiante/Rockenfeller)

7. #911 Porsche North America-Porsche 911 RSR (Tandy/Lietz/Pilet)
8. #4 Corvette Racing-Corvette C7.R (Gavin/Milner/Liddell)
9. #56 RLL-BMW Z4 GTE (Müller/Edwards/Werner/Rahal)
10. #54 Core Autosport-Oreca FLM (Braun/Bennett/Wilkens/Gue)

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