Simonsen gewinnt im Supercopa auf der Nordschleife

Von Stefanie Szlapka
Vermischtes Sonstiges
Simonsen überrascht mit Nordschleifensieg

Simonsen überrascht mit Nordschleifensieg

Nach vier Runden durch die grüe Hölle jubelte Andreas Simonsen über den Sieg. Reifenpech für Thomas Marschall.

Der Seat Leon Supercopa scherte an diesem Wochenende aus dem DTM-Rahmenprogramm aus und ging im Vorfeld 24h-Rennens auf der Nordschleife an den Start. Entgegen aller Erwartungen sicherte sich nicht der erfahrene [*Person Thomas Marschall*] den Sieg im dritten Lauf, sondern der Schwede [*Person Andreas Simonsen*].

Vier Runden plus eine Einführungsrunde auf dem rund 25 Kilometer langen Kurs standen auf dem Programm. Marschall hatte sich in den beiden Zeittrainings am Donnerstag und Freitag die Pole-Position herausgefahren. Auf Rang zwei positionierte sich Simonsen vor [*Person Philipp Frommenwiller*] und [*Person Shane Williams*].

Das 17-Fahrzeuge-starke Feld erwischte in den beiden Sessions schwierige Bedingungen - die Strecke war teilweise feucht oder trocknete ab. Ein Problem für die Regenreifen und die Slicks, die beide nicht für die Bedingungen passten. So entschied man sich für das Rennen jedem Fahrer zwei paar Intermediates (geschnitten aus Slicks) zur Verfügung zu stellen. In der Startaufstellung hatten sich vier Fahrer für diese dritte Option entschieden. Der Rest setzte auf Regenreifen.

Schon kurz nach dem fliegenden Start ging Simonsen vor Marschall in Führung, Williams lag auf drei. Frommenwiller wurde bei der Einfahrt auf die Nordschleife umgedreht und musste sich hinten im Feld einreihen. Zunächst sah es so aus, als könnte sich Simonsen an der Spitze absetzen. Doch Willimas holte den Schweden bald ein und ging vorbei. Allerdings drehte sich der Südafrikaner ohne Fremdeinwirkung von der Strecke und fiel aus. Simonsen war wieder in Führung und hielt diese auch bis ins Ziel.

Bei Marschall hingegen lief nichts zusammen: er hatte auf angefahrene Regenreifen gesetzt, die sich allerdings bereits in der zweiten Runde begannen aufzulösen, eine Runde später wurde er zum fahrenden Hindernis und in Runde vier gab der Reifen endgültig auf. Da hatte sich schon [*Person Andreas Pfister*] an ihm vorbeigeschoben und den zweiten Rang übernommen. [*Person Maximilian Sandritter*], der ebenfalls auf Podiumskurs war, erwischte den langsam fahrenden Marschall und fiel ebenfalls aus. Damian Sawicki durfte sich dann über den dritten Rang freuen.

In der Gesamtwertung liegt [*Person Sawicki*] mit 52 Zählern in Führung, gefolgt von Simonsen mit zwölf Zählern Rückstand. Williams kann sich mit 32 Punkten noch auf dem dritten Rang halten. Thomas Marschall konnte noch wenige Pünktchen sammeln und liegt in der Tabelle auf dem elften Rang.

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