Sie ist ebenso berühmt wie berüchtigt, die Prüfung «Panzerplatte» auf dem Nato-Übungsplatz Baumholder. Auch in diesem Jahr hat sie ihren Tribut befordert.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Sébastien Loeb war froh, als er im Citroën DS3 den ersten Durchgang über die 46,54 km lange "Panzerplatte" auf dem Nato-Übungsplatz Baumholder hinter sich gebracht hatte. Dazu mit seiner sechsten Bestzeit von 27:31,9 Minuten. Bis kurz vor dem Ziel schien es, als würde Jari-Matti Latvala im Ford Fiesta dort seine dritte Bestmarke holen. An allen Messpunkten lag er knapp vor Loeb, nur nicht im Ziel der WP. Dort büsste er acht Zehntelsekunden auf Loeb ein.
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Loeb hat in Latvala einen neuen direkten Verfolger, allerdings mit einem Rückstand von 1:29,7 Minuten. Dessen bislang auf dem Ehrenrang liegender Ford-Teampartner Petter Solberg machte unliebsame Bekanntschaft mit einem der berühmten "Hinkelsteine" und blieb vorerst dort liegen. Wenig später hatte der zuvor viertplatzierte Thierry Neuville mit seinem Citroën DS3 einen heftigen Abflug mit der Folge, dass er beim Deutschland-Finale am Sonntag nicht mehr starten kann. Die Aufholjagd von Dani Sordo, eine Prüfung zuvor Bestzeit, bremste ein Reifenschaden mit Radwechsel stark ein. Er verlor mehr als zweieinhalb Minuten und fiel auf den sechsten Rang ab. Von den "Panzerplatte"-Problemen profitierte auch Mikko Hirvonen. Er wurde im zweiten offiziellen Citroën DS3 auf den dritten Rang gehievt (Rückstand: 2:05,0 Minuten). Hinter ihm kassierte Mads Östberg seinen Ford Fiesta-Kollegen Ott Tänak und ist nun Vierter, nur 8/10 vor Tänak.
Latvala, nun Zweiter: "Wir waren schon drei Sekunden vorne am Anfang, aber er (Loeb) konnte seine Reifen schonen, während meine abbauten. Das werde ich mir für das nächste Mal merken. Solberg war in guter Position, aber es scheint, als hätte er den rechten Hinterreifen verloren. Wir greifen das Podium an, aber es gibt nichts mehr, was wir gegen Loeb unternehmen könnten."
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Dritter Hirvonen: "Wir klettern allmählich nach oben im Klassement. Es war bislang ein schwieriger Tag, aber am Ende lief es okay."
Sordo: "Wir hatten einen schleichenden Plattfuß am Anfang. Wir sind noch ein wenig weiter gefahren, haben dann aber beschlossen, den Reifen doch zu wechseln. Danach waren wir aber nicht mehr gut." Nach der WP 9 "Arena Panzerplatte 1" (46,54 km):
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