Petit Le Mans: Tagesbestzeit für Pickett-Honda

Von Oliver Runschke
ALMS
Dumas auf dem weg zur Bestzeit

Dumas auf dem weg zur Bestzeit

Romain Dumas schnellster in der LMP1, BMW mit Bestzeit in der GT-Klasse.

Der erste Trainingstag beim 15. «Petit Le Mans» in Road Atlanta stand am Donnerstag im Zeichen des Pickett-Honda-HPD von Lucas Luhr, Klaus Graf und Romain Dumas. Sowohl im zweiten freien Training wie auch im Nachtraining ging die Bestzeit an die LMP1-Tabellenführer, die Tagesbestzeit setzte Dumas in der zweiten Session am Mittag.

Am Vormittag bei abtrocknender Piste, wenig Fahrtätigkeit und noch nicht aussagekräftigen Zeiten war Andrea Belicchi im Rebellion-Lola-Toyota schnellster, in den beiden folgenden Sessions wechselten sich der Rebellion-Lola und der Dyson-Lola-Mazda in der Verfolgerrolle von Luhr/Graf/Dumas ab. Trotz der Trainingsbestzeiten von Dumas am Mittag und Luhr im Nachtraining geht es zwischen den schnellsten drei LMP1 aber bisher extrem eng zu, im Nachtraining trennten die beiden Lola und der Honda lediglich 0,2 Sekunden.

«Wir sind hier um zu gewinnen», sagte Rebellion-Pilot Neel Jani, der bisher mit dem Training zufrieden war. «Das heisst allerdings nicht, dass wir hier her kommen und gleich erwarten, ganz vorn zu liegen. Unsere Benchmark ist der Pickett-Honda, an dem orientieren wir uns. Wir brauchen aber noch einige Trainingskilometer hier.»

Schnellster LMP2 war der OAK-Pescarolo-Nissan mit Olivier Pla im zweiten freien Training. Marino Franchitti war im HPD ARX-03b schnellster in der Nacht, allerdings auch eine Zehntelsekunden langsamer als der Franzose am Mittag.

Schnellster GT-Pilot am Donnerstag war Jörg Müller, der sich am Mittag im BMW M3 die Bestzeit vor dem Lizard-Porsche 911 GT3 RSR von Bergmeister/Long/Pilet und der Corvette von Gavin/Garcia/Taylor sicherte. Am Abend setzte dann Jörg Bergmeister die Bestzeit. «Wir wollen die Saison hier gerne mit einem Sieg beenden, es ist schliesslich schon etwas her, das ich hier zum letzten Mal gewonnen habe», sagte der Langenfelder. «Im Qualifying wird sicherlich extrem eng werden, auf die Pole zu fahren wird schwierig. Aber im Rennen sollten wir gut aufgestellt sein.»

Alle drei Trainings gingen zwar mit mehreren Unterbrechungen, aber ohne Kollateralschäden über die Bühne. Auch der Deltawing drehte nach seinem Unfall im freien Test am Mittwoch im Nachttraining wieder seine Runde, schaffte mit Gunnar Jeanette und Lucas Ordonez allerdings nur Rundenzeiten am Ende der LMP2-Feldes.

Am Freitag steht in Road Atlanta noch ein abschliessendes freies Training sowie das Qualifying auf dem Programm.

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