Sechster Saisonsieg für Klaus Graf und Lucas Luhr

Von Oliver Runschke
ALMS
Neue GT-Champions: Milner und Gavin

Neue GT-Champions: Milner und Gavin

Sechster Saisonsieg für Klaus Graf und Lucas Luhr im HPD-Honda, GT-Titel für Gavin, Milner und Corvette.

Klare Angelegenheit für Klaus Graf und Lucas bei der ALMS-Premiere in Virginia. Auf dem VIR fuhr das Honda-Duo souverän mit drei Runden Vorsprung zum sechsten Saisonsieg. Der Dyson-Lola-Mazda von Dyson/Smith/Mowlem hatte auf dem Virginia International Raceway gegen das deutsche Duo keine Chancen.

Nach zwei Rennen, in denen die Technik Luhr/Graf einen Streich spielte, hielt der HPD ARX-03 in Virginia, während sich die Dyson-Mannschaft sich nicht nur schwer tat den Speed von Graf/Luhr mitzugehen, sondern auch durch zwei Strafen nach Boxenstoppvergehen zurückgeworfen wurde. Nach ihrem sechsten Saisonsieg liegen Graf und Luhr nun mit 13 Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze, der Titel entscheidend sich beim «Petit Le Mans» in Road Atlanta am 20. Oktober. In der LMP2-Klasse siegte ebenfalls ein HPD, Christophe Bouchut/Scott Tucker siegten im Level 5-HPD ARX-03b vor dem Conquest-Morgan-Nissan von Plowman/Heinemeier Hansson.

Ein perfektes Rennen erlebte Corvette in der GT-Klasse. Mit einem Sieg fuhren Oliver Gavin bei seinem 100. ALMS-Start und Tommy Milner bei seinem Heimrennen in ihrer Corvette in Virginia zum Fahrertitel und gewannen auch Team- und Herstellermeisterschaft. Auf dem Weg zum Titel hatten Gavin/Milner klar das Zepter in der Hand, nur in der ersten Rennstunde lag der von der Pole gestartet ESM-Ferrari 458 GT von Scott Sharp/Johannes van Overbeek an der Spitze. Zweite hinter der Corvette wurden Jörg Bergmeister und Patrick Long im Flying Lizard-Porsche 911 GT3 RSR, die nun auf Tabellenrang drei liegen und beim Finale noch Chancen auf den Vizetitel haben.

«Dieses Rennen war von Anfang an eine einzige Herausforderung. Wenn wir mit unserem ersten Boxenstopp etwas mehr Glück gehabt hätten, wäre es am Ende sicherlich noch einmal eng geworden», sagte Jörg Bergmeister, der mit 19 Sekunden Rückstand auf Platz zwei fuhr. «Doch ich kam kurz vor einer Safety-Car-Phase herein. Das war der denkbar schlechteste Zeitpunkt. Ich wurde dadurch weit nach hinten durchgereicht.»

Sharp/van Overbeek kamen als Dritte ins Ziel, Rang vier ging an den BMW M3 von Jörg Müller und Bill Auberlen vor dem zweiten Lizard-Porsche mit Marco Holzer und Seth Neiman. Über das beste Saisonergebnis durfte sich Alex Job freuen, der Lotus Evora GTE fuhr mit Townsend Bell und Bill Sweedler auf Rang fünf.

Dirk Müller, der im RLL-BMW M3 vor dem Rennen noch theoretische Titelchancen besass, hatte Pech und kam nach einem Aufhängungsschaden nach einem unverschuldeten Kontakt mit einem Prototypen zusammen mit Jonathan Summerton nur auf Platz neun der GT-Klasse ins Ziel.

Titelentscheidungen gab es in beiden Challenge Klassen, Alex Popow holt den Titel bei den Prototypen, Cooper MacNeill bei den Cup-Porsche.

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