Zwölf Wagen beim Le Mans Sprint in Sepang

Von Oliver Müller
Asian Le Mans Sprint Cup
LMP3-Meister der Asian Le Mans Series: Der Ligier von DC Racing

LMP3-Meister der Asian Le Mans Series: Der Ligier von DC Racing

Mit dem Asian Le Mans Sprint Cup will der Automobile Club de l'Ouest die zukünftigen asiatischen Starter für die 24 Stunden von Le Mans züchten. Saisonstart ist nächste Woche auf der Formal-1-Strecke in Sepang.

Es ist der grosse Angriff des Le-Mans Veranstalters Automobile Club de l'Ouest (ACO) auf den asiatischen Motorsport-Markt. Nachdem die 'Asian Le Mans Series' inzwischen selbst organisiert wird (und nach und nach mit immer grösser werdenden Startfeldern auch langsam Fahrt aufnimmt), wurde im vergangenen Winter auch der 'Asian Le Mans Sprint Cup' ins Leben gerufen. Dieser soll unter anderem auch die Sommer-Lücke der AsLMS schliessen, die ja als Winterserie ausgelegt ist. Auf der Formel-1-Rennstrecke von Sepang (Malaysia) werden 2016 insgesamt drei Renn-Wochenenden ausgetragen. Los geht es nächste Woche: 27.-29. Mai.

Hauptklasse ist die in Europa gerade expandierende LMP3. Doch auch CN-Prototypen und GT-Cup-Autos dürfen in 'Asian Le Mans Sprint Cup' dabei sein. Insgesamt zwölf Fahrzeuge haben sich jetzt angekündigt. In der grossen Klasse gibt es sogar eine echte Markenvielfalt. Denn mit dem Adess 03, dem Ginetta LMP3 und dem Ligier JS P3 fahren alle drei aktuell verfügbaren LMP3-Modelle mit. Grosser Favorit ist sicherlich der Ligier von DC Racing (James Winslow/Dean Koutsoumidis). Das Team hatte bereits den Titel in der AsLMS gewonnen und damit einen Platz bei den 24 Stunden von Le Mans in der LMP2 gesichert. Eurasia Motorsport (bekannt aus ELMS und AsLMS – und in diesem Jahr ebenfalls in Le Mans am Start) von Mark Goddard bringt einen weiteren Ligier JS P3 nach Sepang.

Ebenfalls zwei Wagen stark ist das Aufgebot des Adess 03. Das Team AAI, das in diesem Jahr in Le Mans mit einer Corvette C7 und Johnny O’Connell antritt, setzt einen der in Deutschland entwickelten Wagen ein. Der Zweite kommt von Nexus Infinity aus Malaysia, die in der AsLMS noch mit einem Ferrari 458 Italia unterwegs waren. Ein Ginetta LMP3 für PRT Racing vervollständigt das Aufgebot in der Klasse. Hier fährt auch Ginetta-Werksfahrer Charlie Robertson mit.

Die CN-Klasse (offene Prototypen, die meist in kleineren, regionalen Serien Verwendung finden) besteht aus zwei Wolf GB08 und einem Ligier JS 53. Vier GT-Cup-Autos (drei Lotus und ein Porsche) runden das Feld ab. Für den nächsten Lauf (5.-7. August) sollen sich bereits weitere Fahrzeuge angekündigt haben – unter anderem ein zusätzlicher Adess 03.

Ein Rennwochenende im 'Asian Le Mans Sprint Cup' besteht aus zwei 60-minütigen Läufen, die auch einen Pflichtboxenstopp beinhalten. Die Qualifikation wird über zwei Mal 15 Minuten ausgetragen. Dazu kommen zwei freie Trainings von jeweils 45 Minuten Länge.

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