Max Enderlein: Bester Deutscher in der CEV Moto3

Von Andreas Gemeinhardt
Spanische Meisterschaft

Nach dem Saisonfinale der Spanischen Meisterschaft in Valencia hat Max Enderlein acht Punkte auf dem Konto und ist damit auf Platz 27 der beste deutsche Moto3-Pilot.

Moto3-Pilot Max Enderlein wechselte vor dem vorletzten Event der Spanischen Meisterschaft in Portimão das Team. Er war nicht mehr für Freudenberg Racing, sondern für das Team «DVRacing ADAC Sachsen Leistungszentrum» am Start. «Es war vorher schon klar, dass das Freudenberg Racing Team nicht in Portimão antritt», berichtete Enderlein. «Daher haben wir uns zu einer freundschaftlichen Trennung entschieden. Das DVRacing-Team ist aus Barcelona. Ich hatte zuletzt drei spanische Mechaniker, aber da ich gut Spanisch spreche, funktionierte das ausgezeichnet.»

«In Portimão lief es recht gut für mich. Ich holte zum zweiten Mal Punkte und war an der Gruppe um den siebten Platz dran. Dann habe ich hart gepusht, doch ich bekam beim Herausfahren aus den langsamen Kurven immer mehr Probleme. Ich hatte viele Rutscher und so riss der Anschluss zur Gruppe ab. Daher musste ich mit dem 14. Platz zufrieden sein», fasste Enderlein sein Rennen zusammen. In Valencia blieb Enderlein ohne Punkte, doch mit acht Zählern auf seinem Konto und Gesamtrang 27 ist er damit der beste deutsche Moto3-Pilot in der Spanischen Meisterschaft.

Wie die Zukunft des Nachwuchspiloten aussehen wird, ist derzeit noch offen. «Zunächst werde ich mich intensiv um mein Abitur kümmern», erklärte Enderlein, der morgen seinen 18. Geburtstag feiert. «Bis Mai stehen die Prüfungen an und das hat Priorität. Möglicherweise werde ich mit meinem Team erst in der Mitte der Saison wieder einsteigen, doch das hängt von vielen Faktoren ab. Beispielsweise plane ich ein Universitätsstudium im Bereich Sportmanagement in Spanien, das mir parallel dazu ermöglicht, meine sportlichen Ziele zu verfolgen. Einzelheiten sind aber noch nicht geklärt. Außerdem halte ich mich als Hobby-Triathlet mit Triathlon-Training fit, um für die nächste Saison top vorbereitet zu sein.»

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