Ganzkörperkrampf: René Rast und das härteste Rennen

Von Andreas Reiners
DTM
Das Siegerteam 2014

Das Siegerteam 2014

24-Stunden-Rennen sind eine Herausforderung für jeden Rennfahrer. 2014 in Spa wurde es für DTM-Champion René Rast aber ganz besonders hart.

René Rast war völlig fertig. Am Ende. Schwach und zittrig war seine Stimme, als er 2014 nach den 24h von Spa über den Sieg sprechen sollte.

Keine Chance: Rast war nach dem Spa-Sieg im Audi R8 LMS ultra gemeinsam mit Lokalmatador Laurens Vanthoor und Markus Winkelhock komplett erschöpft.

Vanthoor war im Laufe des Rennens gesundheitlich angeschlagen, der Belgier verzichtete am Sonntagmittag darauf den letzten Stint im WRT-Audi R8 und Rast, der auch nicht mehr komplett fit war, musste einspringen.

Für ihn war dies das anstrengendste Rennen seiner Karriere, wie er auf Twitch verriet. «Das war ein so brutales heißes Rennen. Und in dem alten R8 hat man so viel geschwitzt, weil die Lüftung so schlecht war», verriet er.

Die starke Performance von Rast hatte wesentlich Anteil daran, das sich der Audi in dem knappen Duell gegen den MarcVDS-BMW durchsetzte - Rast drückte dem Rennen mit fantastischen Stints seinen Stempel auf.

Für ihn und Winkelhock war es damals der zweite 24h-Sueg innerhalb von fünf Wochen, zuvor hatten sie auch am Nürburgring gewonnen.

Doch Spa war hart erkämpft. «Ich war so dehydriert, dass ich gemerkt habe, dass ich das Lenkrad nicht mehr loslassen konnte. Meine Hände waren festgekrampft», berichtete er.

Im Rennen war das nicht problematisch, doch nach dem Rennen zeigte sich das ganze Ausmaß: «Beim Aussteigen habe ich jeden einzelnen Finger abbekommen. Aber ich war so dehydriert, dass ich, sobald ich einen Muskel bewegt habe, sofort einen Krampf am ganzen Körper bekommen habe.»


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