DTM: Audi dominiert, Müller mit Ausrufezeichen

Von Andreas Reiners
DTM
Nico Müller

Nico Müller

Audi hat sich für das sechste DTM-Event auf dem Nürburgring in Stellung gebracht: Die Ingolstädter fuhren im zweiten Training mit acht Autos in die Top Ten. Nico Müller setzte mit der Bestzeit ein Ausrufezeichen.

Audi ist ganz offensichtlich bereit für das nächste dominante Wochenende: Im zweiten freien Training zum Auftakt des sechsten DTM-Events auf dem Nürburgring fuhren acht Autos der Ingolstädter in die Top Ten.

Gleichzeitig setzte der Spitzenreiter ein Ausrufezeichen: Die Bestzeit ging in 1:19,943 Minuten an Nico Müller. Der Schweizer führt in der Gesamtwertung vor den Rennen elf und zwölf mit 205 Punkten vor seinem Audi-Teamkollegen Robin Frijns, der 176 Zähler auf dem Konto hat. Meister Rene Rast steht bei 159 Punkten.

Der amtierende Meister wurde im ersten Training nach acht Runden durch ein defektes Getriebe gestoppt, konnte aber in der zweiten Session ohne Probleme fahren.

Der Gesamtzweite Frijns wurde im zweiten Training am Freitagnachmittag mit 0,265 Sekunden Rückstand auf Müller Sechster, Rast war als Fünfter 0,168 Sekunden langsamer als sein Titelrivale. Schneller waren neben Müller auch die Audi-Kollegen Jamie Green und Mike Rockenfeller auf den Plätzen zwei und drei.

BMW sah bei den schnellen Runden wie gehabt wenig Land und machte sich in den Top Ten rar. Philipp Eng wurde mit 0,086 Sekunden Rückstand auf die Spitze Vierter, der zweimalige Champion Marco Wittmann Achter.

Rookie Fabio Scherer und sein Teamkollege Ferdinand Habsburg fuhren für das Audi-Kundenteam WRT auf die Plätze sieben und neun, Audi-Mann Loic Duval wurde Zehnter.

Auch in der 30-minütigen Session ging es wie im ersten Training auch zunächst um schnelle Qualifying-Runden, ehe die richtige Abstimmung für die Rennen gesucht wurde. Bei den sogenannten Longruns sah BMW, in dieser Saison den Audi-Konkurrenten oft unterlegen, einmal. Mehr ganz ordentlich aus.

Die Schwachstelle der Münchner ist aber sowieso zumeist das Qualifying, weshalb in den Rennen generell wenig zu holen ist. Mit dem Titel haben die Münchner, so viel steht bereits jetzt fest, nichts mehr zu tun.

Die DTM gastiert wie schon am vergangenen Wochenende in der Eifel, wird aber diesmal nicht den Grand-Prix-, sondern den 3,6 Kilometer langen Sprintkurs befahren. Dreimal hat Titelverteidiger Rast bereits auf der Sprintstrecke gewonnen– mehr als jeder andere im aktuellen DTM-Fahrerfeld. Audi hat bisher bereits 15 DTM-Siege auf der Sprintstrecke erzielt.

Wie bereits beim ersten Gastspiel auf dem Traditionskurs sind am Samstag und Sonntag jeweils 2500 Zuschauer zugelassen.

So geht es weiter

Am Samstag steht das elfte Saisonrennen an. Das Qualifying geht ab 10.40 Uhr über die Bühne, die Übertragung auf ran.de startet um 10.25 Uhr. Das Rennen wiederum beginnt um 13.30 Uhr, die Übertragung in SAT.1 und auf ran.de um 13 Uhr.

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