Nico Müller verzichtet auf die restliche Saison der Formel E. Er wird sich stattdessen auf die DTM und seine Aufgaben als Audi-Werksfahrer konzentrieren.
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Die restliche Formel-E-Saison findet ohne Nico Müller statt. Der Schweizer verzichtet auf die verbleibenden sechs Rennen, das gab er jetzt offiziell bekannt.
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"Aufgrund mehrerer sich überschneidender Verpflichtungen haben Dragon Racing und ich entschieden, dass wir getrennte Wege gehen. Deshalb werde ich bei den letzten drei Events von Saison 7 der Formel E nicht antreten. Danke für fast zwei Saisons mit leidenschaftlicher, harter Arbeit und den Erinnerungen, die wir geschaffen haben. Ich wünsche dem gesamten Dragon-Team alles Gute, während ich mich auf die DTM und meine Aufgaben als Audi-Werksfahrer konzentriere", ließ der DTM-Vizemeister der beiden vergangenen Jahre in den sozialen Medien verlauten. Müller ist gut in die neue DTM-Saison gekommen, in der erstmals mit GT3-Autos gefahren wird. Nach den ersten beiden Rennen in Monza ist der Rosberg-Pilot mit 22 Punkten Gesamtdritter.
In der Formel E belegt er mit 30 Punkten Rang 17, beim Chaosrennen in Valencia hatte er mit Platz zwei sein bestes Ergebnis in der Elektro-Rennserie gefeiert.
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Die drei ausstehenden Events in der Formel E finden in New York (10./11. Juli), in London (24./25. Juli) und in Berlin (14./15. August) statt. Das Event in London kollidiert mit der DTM auf dem Lausitzring, vor und nach Berlin finden die DTM-Veranstaltungen in Zolder und auf dem Nürburgring statt.
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Dabei geht es nicht nur um direkte Kollisionen, sondern auch um das harte Programm, wenn sich die Rennwochenenden der beiden Serien abwechseln, um die richtige und bestmögliche Vorbereitung. Müller hatte das bereits 2020 am eigenen Leib erfahren, als er wegen des Saisonfinales der Formel E in Berlin und der DTM im August in 23 Tagen 12 Rennen bestritt.
Um sich ganz auf die Formel E zu konzentrieren, hatte bereits Meister René Rast auf die Titelverteidigung verzichtet. Auch er absolvierte damals das Doppel-Programm, nachdem er das Cockpit von Daniel Abt übernommen hatte.
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