Bolliger: Platz 18 in Oschersleben nach Sturz

Von Helmut Ohner
Roman Stamm ist auch als frischgebackener Ehemann verdammt schnell

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Der dritte Lauf zur Langstrecken-Weltmeisterschaft in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben verlief für Bolliger Switzerland nicht ohne Probleme. Trotzdem konnte die Kawasaki-Truppe den dritten WM-Rang verteidigen.

Bis zur Halbzeit des Acht-Stunden-Rennens in Oschersleben verlief für das Team Bolliger Switzerland alles nach Plan. Roman Stamm, Horst Saiger und Nicolas Salchaud lagen nur ganz knapp hinter den werksunterstützten Mannschaften von Monster Energy Yamaha – YART und BMW Motorrad France Penz13 mit Chancen auf eine Top-3-Platzierung an der fünften Stelle.

Dabei hatte die Mannschaft um Hanspeter «Hämpu» Bolliger von Anfang an Probleme mit einem überhitzenden Motor. Nach dem zweiten Stint von Stamm entschloss man sich das Kühlwasser auszutauschen. Nach der Reparatur ging Saiger mit dem Auftrag wieder auf die Strecke, am Anfang langsam zu machen. Trotzdem stürzte der Österreicher nach wenigen Kurven aus unerfindlichen Gründen.

«Wir wissen einfach nicht, wodurch der Sturz von Horst ausgelöst wurde», versichert Kevin Bolliger gegenüber SPEEDWEEK.com. «In der Unterschale der Verkleidung war mit Sicherheit kein Wasser. Mein Vater hat sie extra abmontiert und getrocknet. Vielleicht war irgendwo am Motor noch etwas Flüssigkeit, die auf das Hinterrad unseres Motorrades gekommen ist.»

«Aus meiner Sicht war ich wirklich nicht schnell unterwegs. Mir ist ohne Vorwarnung das Hinterrad weggerutscht, der Sturz war nicht zu verhindern. Wenigstens habe ich mich bei diesem Ausrutscher nicht verletzt und auch das Motorrad wurde nicht zu stark in Mitleidenschaft gezogen», erklärte der in Liechtenstein lebende Österreicher.

Nach der neuerlichen Reparatur, bei der ein Loch in einem der Kühlschläuche entdeckt wurde, starteten Stamm, Salchaud und Saiger eine sehenswerte Aufholjagd. Vor allem der kürzlich in den Stand der Ehe getretene Stamm drehte eine schnelle Runde um die andere. Nach acht Stunden hatte man sich wieder an die 18. Stelle nach vor geschoben. Dem flotten Trio gelang es, ihren dritten Rang in der WM-Zwischenwertung zu verteidigen.

«Das war heute wieder einmal der Beweis, dass man ein Langstrecken-Rennen niemals aufgeben darf. Mit den fünf WM-Punkten sind wir mit einem blauen Auge davon gekommen. Weil unsere Markenkollegen von SRC Kawasaki ihr Motorrad mit Defekt abstellen mussten, sind wir immer noch auf dem dritten Platz in der Weltmeisterschaft», freut sich Kevin Bolliger.

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