Raffaele Marciello: Pokal von F1-Star Emanuele Pirro

Von Vanessa Georgoulas
FIA F3 European
Spitzenreiter: Pole-Setter Raffaele Marciello gab die Führung im ersten Lauf auf dem Nürburgring nie ab

Spitzenreiter: Pole-Setter Raffaele Marciello gab die Führung im ersten Lauf auf dem Nürburgring nie ab

Nach seinen drei Pole-Positions sich Raffaele Marciello auch den ersten Sieg des Wochenendes in der Formel-3-Europameisterschaft.

Auf der 3,629 Kilometer langen Kurzanbindung des Nürburgrings setzte sich Prema-Pilot Raffaele Marciello gegen Alexander Sims durch, der das Ziel 6,147 Sekunden hinter dem Italiener erreichte. Mücke-Pilot Felix Rosenqvist komplettierte das Podium. In der Gesamtwertung baute Marciello seine Führung aus; er hat nun 34,5 Punkte Vorsprung auf seinen ersten Verfolger Rosenqvist.

Marciello ging von der ersten Startposition in das Rennen und dominierte bis ins Ziel. Schon in der Anfangsphase fuhr er dem Rest des Feldes auf und davon und sicherte sich nach 25 Rennrunden den Sieg. Zur Belohnung erhielt er seinen Siegerpokal aus den Händen des ehemaligen Formel-1-Piloten und Le-Mans-Siegers Emanuele Pirro.

Siegeschance schon beim Start vertan

Der Sieger freute sich: «Mein Auto war heute sehr schnell und konstant - dann ist es immer einfach, ein gutes Rennen zu fahren. Warum es am Norisring nicht so gut lief, weiss ich nicht, vielleicht lag es daran, dass es dort sehr heiss war. Hier lief es auf alle Fälle wieder besser und darüber bin ich sehr glücklich.»

Auch hinter Marciello waren die Plätze recht bald vergeben: Sims kam vor Rosenqvist ins Ziel, und erklärte strahlend: «Nachdem ich im vergangenen Jahr hier das Reversed-Grid-Rennen gewonnen hatte, freue ich mich über diesen zweiten Platz. Er zeigt vor allem, wie gut das Paket von T-Sport und dem ThreeBond-Nissan-Motor wirklich ist. Das Rennen selbst war nicht so spannend. Ich habe am Start versucht, an Raffaele vorbeizukommen, danach war er aber einfach schneller als ich.»

Auch Rosenqvist vergab seine Chance am Start, wie er selbst gestand: «Am Start hätte ich den Motor fast abgewürgt und darüber habe ich mich ziemlich geärgert. Denn genau genommen war der Start heute die einzige Chance, Raffaele zu überholen und die Spitze zu übernehmen. Persönlich fand ich mein Rennen eigentlich ganz gut, obwohl Raffaele schneller war als ich und ich ihm nicht folgen konnte. Aber Rang 3 ist nicht so schlecht und am Ende wird meiner Meinung nach derjenige die Meisterschaft gewinnen, der über die gesamte Saison die konstantere Leistung gezeigt hat. Der Titelkampf ist noch lange nicht entschieden.»

Daniil Kvyat profitiert von Sven Müllers Fehler

Auf Platz 4 kam der beste Rookie Jordan King ins Ziel. Hinter dem Carlin-Piloten folgten Prema-Fahrer Lucas Auer, Fortec-Pilot Luis Felipe Derani, Mücke-Talent Michael Lewis und Deranis Teamkollege Félix Serrallés.

Platz 9 war hart umkämpft. Zunächst rangierte Sven Müller (ma con) auf dieser Position, bevor er in der 18. Rimde neben die Strecke geriet und von Red-Bull-Junior Daniil Kvyat (Carlin) überholt wurde. Der Deutsche musste sich kurz nach seinem Ausrutscher gegen die Verfolger Harry Tincknell (Carlin) und Mitch Gilbert (Mücke) zur Wehr setzen. Dies gelang ihm mit Bravour und er sah die Zielflagge schliesslich als Zehnter.

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