FIA WEC

Toyota dominiert auch den zweiten Testtag in Sebring

Von - 11.03.2019 06:17

Erneut konnte Werksfahrer Mike Conway die schnellste Runde bei den Testfahrten der FIA WEC in Sebring drehen. Private LMP1 kommen den Toyota TS050 Hybrid jedoch näher. Feuer beim Porsche von Project1.

Die zweitägigen Testfahren der FIA WEC auf dem 'Sebring International Raceway' sind beendet. Und erwartungsgemäß konnte Toyota die Bestzeit markieren. Mit 1:41,211 Minuten lag Werksfahrer Mike Conway an der Spitze des Tableaus und konnte damit den bestehenden Rundenrekord abermals unterbieten. Toyota hatte schon im Februar private Testfahrten in Sebring unternommen und reiste entsprechend vorbereitet an.

«Als wir vor ein paar Wochen hier testeten, fuhren wir ähnliche Rundenzeiten. Also wussten wir, dass es möglich sein würde, den Rundenrekord zu schlagen. Dass uns das gelang, ist zwar ziemlich cool, aber wir müssen das im Qualifying oder im Rennen auch schaffen, dann zählt es nämlich. Es ist ein schönes Gefühl, Sebring schneller als je zuvor umrundet zu haben. In der Rennwoche könnte da durchaus noch mehr kommen», zeigt sich der Brite optimistisch. Auch Conways Wagenpartner Kamui Kobayashi konnte mit 1:41,939 Minuten die Schallmauer von 1:42 knacken.

Mit 0,926 Sekunden Rückstand ging Platz zwei der Testfahrten an den zweiten Toyota TS050 Hybrid von Fernando Alonso und Kazuki Nakajima. Insgesamt absolvierte Toyota am Wochenende ein umfangreiches Programm an mechanischen und aerodynamischen Abstimmungen sowie Setup-Evaluierungen des Hybridantriebes.

Am zweiten Testtag konnten auch die privaten LMP1 etwas näher an die Toyota heranrücken. Mit einer Zeit von 1:42,357 Minuten lag Sergey Sirotkin im BR1 von SMP Racing lediglich 1,146 Sekunden zurück. Der Rebellion R13 von Nathanaël Berthon, Gustavo Menezes und Thomas Laurent folgte mit 1,715 Sekunden Rückstand auf Position vier.

In der LMP2-Klasse lag überraschend der Dallara P217 vom Racing Team Nederland ganz vorne. Formelsport-Star Nyck de Vries schaffte einen Umlauf von 1:47,086 Minuten. In der GTE Pro zeichnete sich ein klares Bild ab, welches die Ford GT vor den Ferrari 488 GTE Evo und den Porsche 911 RSR sieht. Die Bestzeit markierte Andy Priaulx mit 1:57,411 Minuten.

Großes Drama gab es für das deutsche Team Project1 aus der GTE-Am-Kategorie. Hier musste Jörg Bergmeister den Porsche 911 mit einem brennenden Heck am Streckenrand abstellen. «Unsere #56 hatte ein signifikantes Feuer-Problem im hinteren Teil des Fahrzeuges. Die wichtigste News ist, dass Jörg Bergmeister OK ist. Wir werden den Status nun analysieren und eine Lösung für die anstehende Woche erarbeiten», ließ das Team verlautbaren. Mittlerweile ist klar, dass Project1 ein Ersatzchassis aus Deutschland benötigt. Hier die Zeiten des Testwochenendes nach Piloten sortiert.

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