Blick auf die Tabelle in der GTE-Klasse der FIA WEC

Von Oliver Müller
FIA WEC
Porsche 911 RSR, Ferrari 488 GTE Evo und Aston Martin Vantage AMR kämpfen in der WEC um die GTE-Krone

Porsche 911 RSR, Ferrari 488 GTE Evo und Aston Martin Vantage AMR kämpfen in der WEC um die GTE-Krone

Die Weltmeister Michael Christensen und Kévin Estre liegen in der GTE-WM bereits wieder an der Spitze. Bei den Herstellern macht Porsche mit dem neuen 911 RSR gleich eine gute Figur. Ferrari schon leicht abgeschlagen.

In der Saison 2019/20 der Sportwagen-WM (FIA WEC) sind bereits schon wieder drei Rennen absolviert. Die Stationen in Silverstone, Fuji und Shanghai boten insgesamt guten Sport. Leider sind BMW und Ford aus der Serie ausgestiegen, sodass Aston Martin, Ferrari und Porsche nun alleine um die Hersteller-Krone bei den GTE-Fahrzeugen fahren. Porsche hat zudem eine neue Version des 911 RSR in den Ring geworfen, bei der es sich um eine komplette Neuentwicklung handelt.

Die drei Rennen liefen für Porsche tatsächlich besser als intern erwartet. Denn sowohl in Silverstone als auch zuletzt in Shanghai konnte ein Doppelsieg eingefahren werden. (Wobei hier auch vom Pech bzw. der Disqualifikation der Konkurrenz profitiert wurde). Wie dem auch sei: Porsche führt die GTE-Hersteller-WM mit 114 Punkten an und hat einen Vorsprung von 22 Zählern auf Aston Martin (92 Punkte). Der britische Hersteller war es, der den Rennsieg in Fuji einfahren konnte. Ferrari hat dagegen noch kein Rennen gewonnen und befindet sich mit 55 Punkte auch schon etwas abgeschlagen auf dem dritten und letzten Tabellenplatz. Dies spiegelt jedoch nicht das Leistungsvermögen der 488 GTE Evo wider. Alleine die Disqualifikation des zunächst siegreichen Fahrzeuges in Shanghai kostete den Italienern 25 Punkte.

In der Fahrer-WM hat Porsche ebenfalls die Nase vorne. Die amtierenden Weltmeister Michael Christensen und Kévin Estre haben durch zwei zweite Plätze (Silverstone und Fuji) sowie Pole-Position und Sieg in Shanghai bereits 62 Punkte auf dem Konto. Ihre stärksten Verfolger sind die Markenkollegen Richard Lietz und Gianmaria Bruni mit 52 Zählern. Das bringt die Porsche-Duos schon leicht in die Favoritenrolle für den Rest der Saison. Denn je mehr Erfahrung das schwäbische Werksteam mit dem neuen 2019er RSR sammelt, umso besser wird es bei den folgenden Rennen voran gehen. Insbesondere beim Verständnis der Reifen ist jeder Kilometer unter Wettbewerbsbedingungen enorm wichtig.

Das Aston Martin-Duo Marco Sørensen und Nicki Thiim liegt mit 47 Punkten auf Rang drei in der Tabelle vor deren Kollegen Alexander Lynn und Maxime Martin (45). Auch hier bildet Ferrari das Schlusslicht. Alessandro Pier Guidi und James Calado haben 25 Zähler gesammelt und Davide Rigon und Miguel Molina lediglich 20 Punkte. Das anstehende Rennen in Bahrain (14. Dezember) könnte aber schon ein neues Bild bringen. Beim letzten Auftritt 2017 hat Ferrari dort einen starken Doppelsieg gefeiert.

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