6h Austin: Rebellion ganz klar auf der Pole-Position

Von Oliver Müller
FIA WEC
Der Rebellion R13 steht in Austin bei der WEC auf der Pole-Position

Der Rebellion R13 steht in Austin bei der WEC auf der Pole-Position

Gustavo Menezes und Norman Nato fahren in der Qualifikation zu den 6h von Austin die beste Durchschnittszeit der Qualifikation. Toyota auf den Plätzen zwei und drei. Aston Martin mit Pole-Position in der GTE-Klasse.

Das war zu erwarten: Rebellion Racing holte sich die Pole-Position für den fünften Lauf der Sportwagen-WM (FIA WEC) auf dem 'Circuit of the Americas' in Austin. Mit dem R13 genannten Boliden fuhren Gustavo Menezes und Norman Nato eine kombinierte Zeit von 1:47,530 Minuten. (In der FIA WEC bestreiten immer zwei Fahrer die Qualifikation. Aus deren jeweiliger Bestzeit wird schließlich ein Durchschnittswert gebildet.) Mit 1:47,387 Minuten hat der Franzose Nato zudem auch die schnellste individuelle Zeit des gesamten Wochenendes während der Qualifikation gefahren. Im 6-Stunden-Rennen sitzt dann auch noch Bruno Senna im Rebellion.

Rebellion profitiert in Austin wieder von einer sehr guten Einstufung. Über das sogenannte Handicap-System wurden die beiden Toyota viel stärker eingebremst und konnten somit nicht mit dem privaten LMP1 mithalten. Folglich reichte es für den TS050 Hybrid von Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López lediglich zu Startplatz zwei. Hier waren López und Conway in der Qualifikation unterwegs. Sie hatten einen Rückstand von satten 1,631 Sekunden.

«Um ehrlich zu sein, bin ich sogar überrascht, in der ersten Reihe zu stehen. José fuhr eine wirklich gute Runde - viel besser als wir dachten. Ich hatte einfach nicht den Grip um an seine Rundenzeit heranzukommen. Wir werden sehen, was wir im Rennen tun können. Aber es wird schwierig, mit Rebellion und unserem Schwesterauto zu kämpfen», erklärte Mike Conway im Anschluss an die Qualifikation.

Der Toyota von Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Brendon Hartley hatte einen Rückstand von 1,901 Sekunden von fährt somit von Position drei aus los. Direkt daneben startet der beste LMP2. Dabei handelt es sich um den Oreca 07 von Cool Racing. Hier erreichten Nicolas Lapierre und Antonin Borga in der Qualifikation eine Zeit von 1:49,910 Minuten. Im Rennen sitzt dann auch noch Alexandre Coigny im Cockpit des Oreca.

In der GTE-Pro-Klasse sicherte sich Aston Martin die Pole-Position. Mit kombinierten 2:00,733 Minuten waren Marco Sørensen und Nicki Thiim nicht zu schlagen. «Durch die kühlere Luft fühlte sich das Auto sehr gut zu fahren an. Trotzdem ist es so schwierig, eine perfekte Runde in Austin zu erzielen. Wir haben schon die ganze Saison über versucht, die Pole zu holen - endlich hat es geklappt», jubelte Thiim.

Rang zwei in der Klasse ging an den Porsche 911 RSR von Michael Christensen und Kévin Estre. «Mehr war heute nicht drin. Aston Martin war, wie erwartet, im Qualifying sehr stark. Unser Auto funktionierte auch sehr gut und es fehlte nur sehr wenig, um ganz vorne zu stehen. Für das Rennen bin ich deshalb optimistisch», bewertete Christensen den Rückstand von 0,219 Sekunden.

Dahinter folgte der zweite Aston Martin von Alexander Lynn und Maxime Martin, die 0,296 Sekunden zurücklagen und der Ferrari 488 GTE Evo von Alessandro Pier Guidi und James Calado. Die Pole-Position in der AM-Wertung ging an den Porsche 911 RSR vom deutschen Team Project 1 mit Egidio Perfetti, Laurents Hörr und Matteo Cairoli. Die 6h von Austin beginnen am Sonntagabend um 19:00 Uhr MEZ.

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