8h Bahrain: FIA WEC geht mit nur 25 Autos zum Finale

Von Oliver Müller
FIA WEC
Der Toyota TS050 Hybrid auf der Strecke von Bahrain

Der Toyota TS050 Hybrid auf der Strecke von Bahrain

Rekordtief in der Geschichte der Sportwagen-WM (FIA WEC). Lediglich 25 Rennwagen bestreiten den Lauf in Bahrain. In der LMP1-Klasse sind nur die beiden Toyota am Start. LMP2 schrumpft auf sieben Prototypen.

Die Saison 2019/20 der FIA WEC steht weiterhin unter keinem guten Stern: Nach Absagen (beispielsweise Sao Paulo und Sebring) sowie Verschiebungen (Spa-Francorchamps und Le Mans) wird das Saisonfinale in Bahrain (14. November) von dem kleinsten Feld der Seriengeschichte bestritten. Das Rennen im Mittleren Osten dient als Ersatzevent für das ausgefallene Sebring-Rennen und beschließt gleichzeitig die Saison. Ursprünglich (also vor Corona) sollte die Spielzeit 2019/20 schon im Juni enden und die neue Saison im September 2020 in Silverstone bereits begonnen haben.

Somit ist klar, dass der Bahrain-Termin nicht sonderlich attraktiv für die involvierten Teams ist. Beispiel hierfür ist Rebellion Racing. Der schweizerische Rennstall hat sein LMP1-Engagement beendet und tritt folglich nicht in Bahrain an. In Bezug auf die Titelentscheidung hätten die Rebellion-Piloten sowieso nur noch theoretische Chancen gehabt.

So besteht die LMP1-Klasse in Bahrain nur noch aus den beiden Toyota TS050 Hybrid, die wie üblich von Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López bzw. Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Brendon Hartley pilotiert werden. Beide Crews kämpfen hier noch um den Fahrer-WM-Titel. In der Teamwertung hat Toyota Gazoo Racing bereits in Le Mans den Sack zu gemacht.

Auch in der LMP2-Klasse steht mit United Autosports der Titelträger bereits fest. In Bahrain besteht das LMP2-Feld aus nur noch sieben Fahrzeugen, da High Class Racing auf den Start verzichtet. Dabei handelt es sich neben United Autsports noch um das Racing Team Nederland, Signatech Alpine Elf, Jackie Chan DC Racing, Jota und Cool Racing (alle Oreca 07 bzw. bei Signatech umgebrandet als Alpine) sowie den Dallara P217 von Cetilar Racing.

In der GTE-Pro Kategorie sind mit den beiden Porsche 911 RSR (Richard Lietz und Gianmaria Bruni bzw. Michael Christensen und Kévin Estre), den beiden Aston Martin Vantage AMR (Marco Sørensen und Nicki Thiim bzw. Alexander Lynn und Maxime Martin) sowie den Ferrari 488 GTE Evo (Alessandro Pier Guidi und James Calado bzw. Davide Rigon und Miguel Molina) die üblichen Verdächtigen am Start.

In der GTE-Am-Wertung sind in Bahrain zehn Fahrzeuge (fünf Porsche, drei Ferrari und zwei Aston Martin) dabei. Im Ferrari von Red River Sport sitzen neben Bonamy Grimes nun neuerdings Kei Cozzolino und Colin Noble. Porsche Supercup-Champion Larry ten Voorde fährt bei Project 1 weiterhin einen 911 RSR mit Egidio Perfetti und Matteo Cairoli. In dieser Konstellation trat das Trio zuletzt bereits bei den 24h von Le Mans an. Hier die vorläufige Entrylist zum Nachlesen

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