Neue Le Mans Virtual Series auch mit Jenson Button

Von Oliver Müller
Jenson Button (re.) bei den 24h Le Mans 2018

Jenson Button (re.) bei den 24h Le Mans 2018

Über die Wintermonate gibt es rund um die FIA WEC wieder eSport. Dazu wurde die Le Mans Virtual Series gegründet, die auf den im letzten Jahr erstmals ausgetragenen virtuellen 24h Le Mans aufbaut.

In der Sportwagen-WM (FIA WEC) stehen 2021 nur noch zwei Läufe an. Am 30. Oktober und 6. November wird die Saison mit einem 6h und einem 8h Rennen in Bahrain zu Ende gebracht. Parallel dazu startet aber auch schon die Le Mans Virtual Series. Dabei handelt es sich um eine SimRacing-Meisterschaft. Hinter dem Projekt steht auch der frühere WEC-Boss Gerard Neveu. Die Le Mans Virtual Series wird zudem vom Le Mans-Ausrichter Automobile Club de l’Ouest (ACO) und der FIA WEC unterstützt.

Fünf Rennen sind für die erste Saison angekündigt: Am 25. September 2021 gibt es ein 4h Rennen im (virtuellen) Monza, danach geht es noch auf den Online-Strecken in Spa (16. Oktober), Nürburgring (13. November) und Sebring (18. Dezember) virtuell zur Sache. Das Saisonfinale sind dann die 24 Hours of Le Mans Virtual am 15./16. Januar 2022. Diese sollen im Gegensatz zu den vier Rennen zuvor nicht nur online stattfinden, sondern im Rahmen der Autosport International Motorsport Show in Birmingham durchgeführt werden.

Mittlerweile ist auch eine erste Entrylist herausgebracht worden. Diese besteht aus 38 Teams und 177 Fahrern. Die Liste kann an dieser Stelle eingesehen werden. Unter den Piloten sind einige prominente Namen vertreten. Ganz vorne steht natürlich Jenson Button, der F1-Weltmeister aus dem Jahre 2009. Der Brite hat aber auch schon an den 24h Le Mans teilgenommen. Das war 2018 im BR1 von SMP Racing in der LMP1-Klasse.

Andere namhafte Fahrer sind Jack Aitken, Formel-E-Pilot Sergio Sette Camara, IndyCar-Tabellenführer Alex Palou oder auch Felix Rosenqvist. Aus dem aktuellen Le Mans-Umfeld sich beispielsweise Stoffel Vandoorne, Harry Tincknell, Will Stevens, Matt Campbell und der Chinese Yifei Ye mit dabei. Auch Rallycross-Fahrer Timmy Hansen will in der Le Mans Virtual Series Gas geben.

Jedes der 38 Teams hat vier oder fünf Vollsaison-Piloten zu nominieren – zwei davon müssen echte Rennfahrer mit FIA-Einstufung sein. Die restlichen Piloten können dann SimRacing-Spezialisten sein. Für die vier ersten (online ausgetragenen) Rennen muss jedes Team jeweils drei Fahrer aus dem eigenen Kader aufstellen, wobei mindestens ein Pilot mit FIA-Einstufung dabei sein muss.

Bei den virtuellen 24h Le Mans in Birmingham sind dann jeweils vier Piloten am Start (zwei davon mit FIA-Einstufung). Außerdem werden noch 20 zusätzliche Teams zugelassen. Hier kann also auch ein Vergleich mit der realen Welt gezogen werden. Denn bei den echten 24h Le Mans wird das Feld ja bekanntlich auch immer um weitere Fahrzeuge aufgestockt.

Die 24 Hours of Le Mans Virtual gab es bereits 2020. Inmitten der motorsportlichen Corona-Pause wurde das Event am seinerzeit ursprünglichen Le-Mans-Termin abgehalten. Damals waren sehr viele bekannte Piloten, wie beispielsweise auch Max Verstappen, mit von der Partie.

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