Formel 1: Reaktion auf Sabotage-Vorwurf

Ferdinand Habsburg: Viele Fragen nach Unfall bei Test

Von Gerhard Kuntschik
Ferdinand Habsburg

Ferdinand Habsburg

Der Österreicher fällt zum Start der European Le Mans Series (ELMS) in Barcelona wegen Verletzungen nach einem Testunfall aus. Wie lange, weiß Ferdinand Habsburg selbst noch nicht.

Die Bestätigung seines Alpine-Teams war kurz und dürftig: Ferdinand Habsburg habe in Kurve 7 des Motorlands Aragon beim Dauerlauf von Alpine (und Porsche) Ende März einen Unfall gehabt. Der 26-Jährige sei danach zum Check ins Spital nach Alcaniz gebracht, tags darauf nach Österreich geflogen worden. Festgestellt wurden dann zwei Kompressionsbrüche von Lendenwirbeln, glücklicherweise ohne neurologische Indikationen.

Habsburg befindet sich in seinem Wiener Domizil auf dem Weg der Besserung. Doch wann es ein Comeback geben kann, ist völlig offen. Genauso wie die Unfallursache. «Die vergangene Woche war ziemlich schmerzhaft, jetzt geht es schon etwas besser», ließ Ferdinand wissen. Dass ein technisches Gebrechen die Ursache war und kein Fahrfehler, deutete er an, wollte es aber offiziell nicht bestätigen: «Dazu kann nur das Team etwas mitteilen.» Das aber bisher nur erklärte, die Untersuchung der Ursache sei im Gang. Genauere Auskünfte von Alpine lagen bisher auch nach Nachfrage nicht vor.

Dass Habsburg den zweiten WM-Lauf auf der Langstrecke, die Sechs Stunden von Imola am 21. April, wird bestreiten können, ist kaum anzunehmen. Der nächste WM-Lauf ist dann die Le-Mans-Generalprobe am 11. Mai in Spa-Francorchamps. Die Rehabilitation geht aber vor. Definitiv absagen musste er sein Antreten im Auftakt der europäischen Le-Mans-Serie (ELMS) an diesem Wochenende in Barcelona, wo ihn im Cool Racimng-LMP2 sein Alpine-Kollege Paul-Loup Chatin ersetzen wird.

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