Toyota: «Können Fortschritte von Audi gut messen»

Von Oliver Runschke
FIA WEC
Toyota geht zuversichtlich in die 6h von Silverstone am Sonntag

Toyota geht zuversichtlich in die 6h von Silverstone am Sonntag

Toyota-Technikchef Vasselon über die Aussichten für das Rennen und das Kräfteverhältnis zwischen Audi und Toyota.

Drei freie Trainings und das Qualifying in Silverstone sind abgehackt, aber so richtig schlau im LMP-Gigantenduell Audi vs. Toyota ist in Silverstone noch niemand. Auch Pascal Vasselon, der technische Direktor von Toyota Racing, rätselt noch. «Es ist schwer einzuschätzen, denn die wechselhafte Witterung und die Reifen haben bisher alles bestimmt. Audi wird im Rennen sicherlich besser aussehen als im Qualifying. Im freien Training lagen wir noch hinter den Audi, allerdings haben wir uns darauf konzentriert, unser Reifenprogramm abzuspulen und waren nie im richtigen Moment mit den richtigen Reifen unterwegs. Wenn man im freien Training immer nur nach Bestzeiten schaut, lernt man nicht so viel, als wenn man verschiedene Programme abspult.»

Dadurch, dass Toyota an diesem Wochenende noch mit zwei TS030 nach Baustand 2012 antritt, gibt das den Japanern eine gute Gelegenheit, die Fortschritte, die Audi über den Winter gemacht hat, zu analysieren. Denn technisch sind die beiden TS030 bis auf einige Änderungen im Motorbereich und Hybridsystem, die der Zuverlässigkeit dienen, und einer reglementbedingten Zuladung von 15kg unverändert zu dem Stand vom letzten Rennen 2012 in Shanghai.

«Wenn Audi und wir hier beide mit neuen Autos am Start wären, könnte man die Fortschritte beider Hersteller sicherlich sehr schwer beurteilen. Nun können wir genau analysieren, welche Fortschritte Audi im Vergleich zum Saisonende im vergangenen Jahr und auch im Vergleich zu Silverstone 2012 gemacht hat, denn wir fahren mit identischem Material.

Vasselon: Rennen wird wie in 2012

Im Rennen erwartet Vasselon ein Abziehbild der Rennen aus dem vergangenen Jahr: «Es wird genauso sein wie 2012. Wir gehen sehr zuversichtlich in das Rennen, von den Reifen und von unserer Strategie sind wir sehr gut aufgestellt. Ob wir gut genug sind, werden wir morgen sehen.»

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