McNish: Klares Bild im Toyota-Duell erst in Spa

Von Oliver Runschke
FIA WEC
McNish und die Tourist Trophy

McNish und die Tourist Trophy

Allan McNish gibt nicht viel auf Differenzen zwischen Audi und Toyota beim Auftakt der Sportwagenweltmeisterschaft und erwartet eine Standortbestimmung erst beim zweiten Lauf.

Audi ist beim Saisonstart der Sportwagen-WM in Silverstone an diesem Wochenende unter Zugzwang. Konkurrent Toyota tritt in England noch ein letztes Mal mit dem letztjährigen TS030 an, während bei Audi zwei R18 e-tron quattro nach Baustand 2013 ausrückt. Sollte Audi mit dem Neuwagen in Silverstone sich nicht von den Toyota-Jahreswagen absetzen können, könnte es brenzlig für die Ingolstädter werden. Denn der 2013 Toyota, der in Spa Anfang Mai debütiert, wird nicht langsamer sein als sein Vorgänger.

Speedvergleiche interessieren Audi-Starpilot Allan McNish an diesem Wochenende aber herzlich wenig: «Vergiss die Speeddifferenzen, für uns geht es an diesem Wochenende nur um den Sieg», winkt der Schotte ab. «Denn mit einem Sieg haben wir sichere Punkte auf dem Konto, und ich denke, dass die Meisterschaft zum Ende hin unheimlich eng wird. Wenn man schon früh in der Saison Punkte einfahren kann, ist das unheimlich wichtig und wenn man in dieser Saison in einem Rennen nicht punkten sollte, ist das sehr negativ. Dadurch, dass Toyota nun auch zwei Autos hat, wird es extrem schwierig verlorene Punkte wieder gut zu machen.»

McNish: Sebring hat uns sehr geholfen

McNish steuerte den Audi R18 e-tron quattro nach Baustand 2013 bereits bei den 12h Sebring Mitte März. «Sebring hat uns bei der Entwicklung des R18 sehr geholfen und uns ein gutes Stück weiter gebracht. Die Streckencharakteristika von Sebring und Silverstone sind zwar grundverschieden, aber wir werden sicherlich hier besser sein als im vergangenen Jahr. An diesem Wochenende können wir hier aber nur sehen, wo wir stehen. Für einen Vergleich zu Toyota müssen wir noch bis zum Rennen in Spa warten.»

McNish will in Silverstone aber nicht nur um der WM-Punkte willen gewinnen. Bei den 6h von Silverstone geht es auch um die prestigeträchtige «Tourist Trophy», die älteste Trophäe im Motorsport. «Vor mir haben bereits die Schotten Ines Ireland, Ryan Sharp, Tom Walkinshaw und Jamie Campbell-Walter die Tourist Trophy gewonnen. Ich wäre gern der fünfte Schotte, dessen Name auf die Tourist Trophy eingraviert wird.»

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