Pascal Wehrlein, Manor: «Auf Augenhöhe mit Sauber»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Pascal Wehrlein: «Unser Tempo ist gut»

Pascal Wehrlein: «Unser Tempo ist gut»

Formel-1-Rookie Pascal Wehrlein erlebte in Mexiko einen positiven Start ins GP-Wochenende. Der Deutsche freute sich hinterher: «Unser Tempo liegt mehr oder weniger im Bereich von Sauber.»

Es ist der Kampf der Schlusslichter, den das Manor-Team gegen die Sauber-Konkurrenz austragen muss. Derzeit hat der britische Rennstall noch die Nase vorn – dank Pascal Wehrleins zehntem Platz in Österreich und den dafür geernteten WM-Punkt belegt der Rennstall aus Banbury den lukrativen zehnten Platz in der Tabelle – noch vor den Schweizern, die in dieser Saison noch keine Punkte holen konnten.

Entsprechend wichtig ist der Vergleich zwischen dem Manor-Team und dem Rennstall aus Hinwil. Und der fiel am Trainingsfreitag auf dem Autodromo Hermanos Rodriguez aus Sicht von Pascal Wehrlein erfreulich aus. Der Manor-Pilot fuhr am morgen mit 1:24,350 min noch die langsamste Runde des ganzen Feldes, am Nachmittag verbesserte er sich auf 1:21,980 min, was für Position 17 reichte.

Hinterher erklärte der Deutsche: «Insgesamt war das ein positiver Auftakt und ehrlich gesagt ist das der erste Freitag seit langem, der gut lief. Wir konnten unser normales Programm durchbringen, auch wenn wir diesmal etwas anders vorgegangen sind und den weichen Reifen vor dem mittelharten ausprobiert haben. Unser Tempo ist gut, wir liegen mehr oder weniger im Bereich von Sauber und damit bin ich zufrieden. Ausserdem mag ich die Strecke, man hat darauf einen guten Rhythmus und bietet viel Fahrspass.»

Teamkollege Esteban Ocon belegte am Morgen nach 30 Umläufen mit 1:24,083 min den 20. Platz, am Nachmittag drehte er 44 Runden und sicherte sich am Ende mit 1:22,298 min Position 21 auf der Zeitenliste. Hinterher erklärte er: «Für mich war es ehrlich gesagt ein schwieriger Start ins Wochenende, denn ich hatte einige Probleme mit der Fahrbarkeit meines Autos.»

«Wir haben einige Dinge ausprobiert, aber sind nicht wirklich weitergekommen. Nun müssen wir morgen wohl bei Null beginnen und ich hoffe, dass wir die Probleme in den Griff bekommen werden. Denn ich mag diese Strecke mit ihren Highspeed-Passagen sehr. Doch man braucht ein gutes Gefühl im Auto, um hier gute Rundenzeiten zu schaffen», erzählte der Franzose.

Renndirektor Dave Ryan war trotzdem zufrieden: «Wir haben heute einen ziemlich guten Start ins Wochenende von Mexiko erwischt. Das zweite Training war mit Blick auf unseren Rückstand auf die Spitze sogar unsere zweitbeste Trainingssession in diesem Jahr. Aber wir dürfen auch nicht vergessen, dass dies erst der erste Tag des Rennwochenendes war.»

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