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Andy Cowell: Aston Martin-Probleme endlich gelöst?
​Aston Martin hat die Saisonziele 2024 krachend verpasst. Aus diesem Grund hat Teambesitzer Lawrence Stroll reagiert: Andy Cowell ist statt Mike Krack neuer Teamchef und steht in Bahrain Rede und Antwort.
Formel 1
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Aston Martin-Besitzer Lawrence Stroll ist nicht dafür bekannt, mittelmässige Ergebnisse lange zu dulden. Die Grünen haben nach der vielversprechenden Saison 2023 (Fernando Alonso regelmässig auf dem Siegerpodest, fast Sieger in Monaco) im Jahr 2024 die Saisonziele verpasst, die Lücke zur Spitze weiter zu schliessen und den ersten Sieg der englischen Traditionsmarke in der Königsklasse einzufahren. Und das hatte Folgen.
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Am 10. Januar 2025 hat Aston Martin bestätigt, dass auf Management-Ebene umgestellt wird: Der bisherige Gruppen-CEO Andy Cowell (56), von Mercedes zu Aston Martin gekommen, löste mit sofortiger Wirkung Teamchef Mike Krack als Teamchef ab, der Luxemburger wurde zum Einsatzleiter an der Strecke degradiert. Im Rahmen der Wintertests auf dem Bahrain International Circuit sagt der Engländer Andy Cowell: "Am ersten Tag bei einem solchen Wintertest geht es darum, möglichst viel über den neuen Wagen zu lernen. Dazu gehst du nach einem bestimmten Schema vor, damit gab es am Morgen des 26. Februar kleinere Probleme. Leider hatten wir am Nachmittag einen Stromausfall hier in Bahrain." "Wir haben nur drei Testtage, da ist das Programm sehr verdichtet, das ist schon sehr wenig Zeit, um zu spüren, ob die ganzen Verbesserungen das gebracht haben, was wir uns davon versprechen." "Wir haben daran gearbeitet, mit dem Modell AMR25 über die ganze Spanne von Kurven gleichmässigen Abtrieb zu erlangen, damit die Fahrer mehr Vertrauen ins Auto fassen können. Stabilität beim Anbremsen, Einlenken und Beschleunigen, das ist uns wichtiger als die beste Topspeed oder den höchsten Abtrieb. Wir sammeln hier massiv Daten, Dutzende von Techniker studieren im Rennwagenwerk von Silverstone die Erkenntnisse." "Der Wind hier ist böig, das erschwert die Arbeit. Immerhin war die Windrichtung am Mittwoch stabil, aber die unterschiedliche Windstärke ist eine weitere Variable, die du nicht brauchst." "Die kühleren Temperaturen spielen bei der Arbeit mit dem Auto nur insofern eine Rolle, weil die Kühlung anders beansprucht wird. Die grösste Auswirkung des klammen Wetters besteht in der menschlichen Komponente, also darin, dass einige unserer Mitarbeiter eher leichte Bekleidung mitgenommen hatten." "Wo wir wirklich stehen, was die eigene Leistungsfähigkeit angeht, werden wir erst nach der Analyse der Daten kommende Woche zu aussagekräftigen Schlüssen kommen." "Die Leute vergessen bisweilen, dass wir noch immer ein junges Team sind, gemessen etwa an Ferrari. Und wir sind dabei, unsere ganzen neuen Arbeitswerkzeuge in Silverstone besser kennenzulernen und effizienter einzusetzen." Ist es für 2025 ein realistisches Ziel, McLaren, Ferrari, Red Bull Racing und Mercedes auf den Zahn zu fühlen? Cowell glaubt: "Wenn wir das Bild von Ende 2024 angucken, dann lagen diese vier Rennställe vorne. Mercedes mal näher an der Spitze, mal weniger. Wir waren die Nummer 5 in der Weltmeisterschaft, aber wohl nicht in Sachen Leistungsfähigkeit des Autos zum Ende der Saison." "Die Herausforderung jetzt für jedes Team: Wie viel Arbeit soll noch ins letzte Jahr 2025 unter stabilem Reglement gesteckt werden, wie viel aber schon ins Projekt 2026 mit komplett neuen Rennwagen? Bei uns kommt noch hinzu, dass wir vom Mercedes-Kunden zum Werkspartner von Honda werden."
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Bahrain-Wintertest, Donnerstag 27. Februar: Stand nach 3 Stunden
01. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:29,670 min (30 Runden) 02. George Russell (GB), Mercedes, 1:29,879 (49) 03. Carlos Sainz (E), Williams, 1:30,090 (26) 04. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:30,430 (30) 05. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:30,839 (24) 06. Liam Lawson (NZ), Red Bull Racing, 1:31,233 (28) 07. Yuki Tsunoda (J), Racing Bulls, 1:31,272 (30) 08. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:31,457 (39) 09. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:32,942 (30) 10. Esteban Ocon (F), Haas, 1:33,350 (43)
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