Kimi Räikkönen: Dank Sebastian Vettel 2016 im Ferrari

Von Mathias Brunner
Zwei, die sich verstehen: Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel

Zwei, die sich verstehen: Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel

Heute Freitag, 17. Oktober, wird Kimi Räikkönen 35 Jahre alt. Seine Fans rätseln darüber, wie lange der Formel-1-Champion von 2007 noch Grand-Prix-Pilot sein wird.

Bestätigt ist: Fernando Alonso ist 2015 nicht mehr Formel-1-Fahrer in Diensten von Ferrari. Das hat der frühere Ferrari-Präsident Luca Montezemolo festgehalten. Unbestätigt ist: Sebastian Vettel wird sein Nachfolger. Auch wenn Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner das bereits ausgeplaudert hat. Damit wäre der vierfache Champion in der kommenden Saison neuer Stallgefährte von Kimi Räikkönen. Aber für wie lange?

Im Frühling hat der Finne gemeint, er werde sicher noch «ein Jahr für Ferrari fahren und dann wahrscheinlich aufhören». Sofort setzte es Dementi rundum und Kimi relativierte, er werde «so lange fahren, wie ich Spass habe».

Viele Insider sind der Meinung: mit der störrischen 2014er Kiste hält sich der Spass in Grenzen. Daher erhielten die Gerüchte Nahrung, wonach Räikkönen schon Ende 2014 davonstapfen könnte.

Nun aber gibt es neuen neuen Aspekt. Nachdem Ferrari dem 20fachen GP-Sieger die ganzen Pläne für die Zukunft erläutert hat und vor allem nachdem sein Kumpel Vettel bei Ferrari andockt, hat sich das Bild offenbar geändert. Denn jetzt sagt Kimi gegenüber dem US-amerikanischen Sender CNN: «Ich habe einen Vertrag für kommendes Jahr und wahrscheinlich noch für ein weiteres.»

Also wäre Kimi auch 2016 Ferrari-Fahrer.

Räikkönen weiter: «Aber ich bin nicht mehr der Jüngste. Ich will mehr aus meinem Leben machen als nur Formel 1 zu fahren. Ich schätze, ich werde meine Karriere bei Ferrari beenden. Aber die Leidenschaft ist noch immer da. Ich höre erset dann auf, wenn ich keine Freude mehr am Job habe.»

Bei Ferrari wird Kimi mit Vettel nicht nur übers Rennfahren fachsimpeln können: Räikkönen wird Papa, seine 27jährige Freundin Minttu Virtanen wird im Winter ein Kind zur Welt bringen. Kimi: «Das ist eine grosse Herausforderung, zum Glück hat Sebastian auf diesem Gebiet mehr Erfahrung ...»

Über Vettel sagt Kimi: «Mit ihm unternehme ich etwas auch ausserhalb des Rennsports. Er ist einfach ein ganz normaler Kerl, wir haben eine voll lockere Beziehung. All die anderen Piloten sind für mich keine Freunde, sondern nur Gegner.»

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