Ferrari räumt weiter auf: Wer wird morgen gefeuert?

Von Mathias Brunner
Formel 1
Munteres Sesselrücken bei Ferrari

Munteres Sesselrücken bei Ferrari

Gestern Pat Fry und Nikolas Tombazis, heute Hirohide Hamashima, die Köpfe rollen bei Ferrari fast täglich. Ist der britische Strategiespezialist Neil Martin morgen der Nächste?

Bei Ferrari bleibt fast kein Stein auf dem anderen: In einer Übersicht  HIER sehen sie, wieviele Posten bei Ferrari im Zeitraum von nur einem Jahr verändert worden sind, und die jüngsten Veränderungen sind dabei noch nicht einmal mit eingeschlossen.

Heute hat Ferrari betätigt, dass der Japaner Hirohide Hamashima auf Ende Jahr Maranello verlassen wird (peinlicherweise wurde in einem entsprechenden Ferrari-Communiqué sein Name falsch geschrieben). Der 62-Jährige aus Tokio hatte von 1977 bis 2012 bei Bridgestone gearbeitet und sich vom jungen Polymer-Spezialisten bis zum Technikchef des japanischen Reifenherstellers hochgearbeitet. 2012 holte ihn Ferrari als Reifenspezialist nach Italien.

Damit nicht genug: Nach der Trennung von Pat Fry und Nikolas Tombazis – so berichten unsere Kollegen von «Omnicorse» – sei der Brite Neil Martin (44) der Nächste, der den Hut nehmen müsse.

Martin, ein langjähriger Wegbegleiter von Pat Fry, war 2010 von Red Bull Racing nach Maranello gelockt worden. Er hatte bei den Bullen und davor bei McLaren als Strategie-Experte gearbeitet. Ferrari reagierte mit seiner Verpflichtung auf des Desaster von Abu Dhabi im November 2010, als Fernando Alonso den möglichen WM-Titel versemmelte, weil der Ferrari-Kommandostand sein Rennen viel zu lange auf Mark Webber ausrichtete statt auf Sebastian Vettel. Vettel wurde Weltmeister. Der Fehler kostete damals Chris Dyer den Kopf, den leitenden Ingenieur.

Pat Fry hatte sich bei Ferrari für die Verpflichtung des gelernten Mathematikers Neil Martin stark gemacht, der zusammen mit anderen Spezialisten in Maranello in einem besonderen Raum Training und Rennen in Echtzeit verfolgte.

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