24h Daytona: Schwieriger US-Einstand für Martin

Von Oliver Runschke
Grand-Am
Martin hat bei BMW ein volles Programm

Martin hat bei BMW ein volles Programm

Kein Wochenende nach Mass in Daytona für den frischgebackenen BMW-Werkspiloten.

BMW schickt Maxime Martin in diesem Jahr in die ALMS, bei den 24h von Daytona konnte Martin schon einmal in den US-Rennsport hereinschnuppern. «Es läuft hier alles etwas anders als bei uns in Europa, aber es gefällt mir schon sehr gut. Die Strecken sind hier in den USA zwar alle neu für mich und ich bin schon sehr gespannt, was mich erwartet.»

Der Belgier trat in Daytona bei Turner Motorsport in einem BMW M3 an, einem Silhouettenauto, dass auf einem Riley-Chassis aufbaut. Mit dem BMW war in Daytona allerdings nicht viel zu gewinnen. «Wir sind mit diesem Auto auf dieser Strecke nicht konkurrenzfähig», klagte Martin. «Uns fehlt es sowohl auf den Geraden wie auch in den Kurven. Selbst Bill Auberlen, der Strecke und Auto perfekt kennt, ist nur zwei, drei Zehntel schneller als ich.»

Fast wäre die Reise nach Florida für Martin allerdings umsonst gewesen. Teamkollege Priaulx landete im Abschlusstraining mit dem M3 nach Bremsdefekt im Reifenstapel, der BMW war ein Totalschaden. Glück in Unglück: Martin war auf beiden M3 von Turner as Fahrer genannt und wechselt für das Rennen auf das Schwesterauto. Viel Glück brachte das dem 26-Jährigen DTM-Ersatzfahrer allerdings auch nicht. Ein Schaden am Radlager und an der Bremsleitung sowie ein Abflug in die Mauer nach einem Kontakt mit einem Konkurrenten kostete in der Nacht viel Zeit. Am Ende stand für Martin Rang 18 in der GT-Klasse.

Mehr Grund zur Freude hat Martin im Februar. Am 12. Februar wird in Daytona der BMW Z4 GTE vorgestellt, mit dem Martin in der ALMS startet. Vor rund 14 Tagen lief der BMW erstmals bei einem Test in Spanien, den kurz vor der Präsentation stattfindenden offiziellen ALMS-Test in Sebring wird BMW allerdings auslassen um Ende Februar privat in Sebring zu testen.

Neben dem ALMS-Programm wird Martin auch in diesem Jahr alles andere als langweilig. «Bisher stehen insgesamt 26 Rennwochenenden in meinen Kalender, elf davon in den USA. Ich bin bei sieben DTM-Rennen vor Ort, dazu werde ich wieder in der Blancpain Endurance Series mit Marc VDS in einem Z4 GT3 und in einem BMW bei den 24h auf dem Nürburgring und einigen VLN-Rennen starten. Aber ich bin mir sicher, es wird sicher noch das eine oder andere Rennen dazukommen.»

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