Austin: Chevrolet-Sieg durch Fogarty/Gurney

Von Oliver Runschke
Grand-Am
Ende einer Durststrecke für Gurney und Fogarty

Ende einer Durststrecke für Gurney und Fogarty

Heimsieg für Gainsco und den «Red Dragon» bei Grand-Am-Premiere in Texas. GT-Sieg für BMW nach Strafe gegen Ferrari.

Jon Fogarty und Alex Gurney (Gainsco-Riley-Chevrolet) haben eine 15-Rennen lange Durststrecke beendet die Grand-Am-Premiere auf dem «Circuit of the Americas» in Austin gewonnnen. In einer turbulenten Schlussphase setzte sich das Chevy-Duo beim Heimspiel ihres Gainsco-Team aus Dallas knapp gegen Ryan Dalziel/Alex Popow im Starworks-Riley-Ford durch. In der GT-Klasse profitierten Bill Auberlen und Paul Dalla Lana (Turner-BMW M3) von einer nachträglichen Strafe gegen den Scuderia Corse-Ferrari 458 von GT-Polesetter Alessandro Balzan und Alessandro Pier Guidi und bekamen den Klassensieg zugesprochen.

Nach dem dominanten Ganassi-Auftritt bei den 24h von Daytona war das Feld der Daytona Prototypen in Texas schon wieder ausgeglichener. Ganassi-Pilot Memo Rojas konnte sich zwar die meisten Führungsrunden auf der neuen Strecke gutschreiben lassen, die Siegchance büssten die amtierenden Champions Pruett/Rojas allerdings bei einer zwischen Kollision zwischen Pruett und Max Angelelli (WTR-Dallara-Chevy) ein. Durch den Kontakt fiel Pruett zwischenzeitlich bis auf Rang zehn zurück.

Hartley beeindruckt im Starworks-Ford

Auf dem Weg zu einer kleinen Sensation war Mercedes-AMG-Testfahrer Brandon Hartley bei seinem zweiten Grand-Am-Einsatz im Shank-Riley-Ford. Der Neuseeländer führte in der Schlussphase mit vier Sekunden Vorsprung, geriet dann allerdings mit Ian Baas im APR-Audi R8 einander und schied mit Aufhängungsschaden aus. Gurney profitierte von dem Ausfall, übernahm die Spitze und siegte knapp vor Dalziel und Pruett. Der 8Star-Coyote-Chevy von Stéphane Sarrazin/Enzo Potolicchio belegte Rang vier.

«Es ist toll wieder ganz oben dem Podium zu stehen», jubelte Gurney nach dem Rennen. «Im vergangenen Jahr sind wir ein paar Mal Zweite geworden und haben Sieg knapp verpasst. Es war ein toller Kampf zwischen Dalziel, Pruett und mir am Ende. Bei dem Heimspiel von unserem Team hatte unser Sponsor 500 Gäste eingeladen und ich denke, wir haben nun 500 neue Fans.»

Drakonische Strafe verhindert Ferrari-Sieg

In der GT-Klasse dominierte der Ferrari von Balzan/Pierguidi das Rennen, nach der letzten Runde der Boxenstopps setzte sich allerdings Andy Lally im Magnus-Porsche 911 GT3 Cup an die Spitze. Pier Guidi holte sich die Spitze zurück, der Führungswechsel ging aber nicht ohne Kontakt zwischen Ferrari und Porsche ab. Die Rennleitung machte Pier Guidi als Schuldigen aus und verdonnerte den Ferrari-Piloten nach dem Rennen, das er als vermeintlicher Sieger beendete, mit dem Abzug von einer Runde und einer 90 Sekunden Zeitstrafe aufgrund eines vermeidbaren Kontaktes. Der Sieg fiel so an Bill Auberlen und Paul Dalla Lana, nachdem Auberlen im Turner-BMW M3 sieben Minuten vor dem Rennende an Lally vorbeizog. Lally wurde mit John Potter noch Zweiter, Rang drei ging an den Brumos-Porsche 911 GT3 Cup von Andrew Davis und Leh Keen.

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