Bergring Teterow: Paul Cooper gewinnt Grünes Band
Die Bahnverhältnisse auf der Grasbahn in Teterow ließen nach einsetzendem Regen weder das Finale um das «Grüne Band» zu noch den Handicap-Lauf um den «Bergring-Pokal». Gewertet wurde nach den Vorläufen.
Eigentlich waren im Vorfeld der 102. Auflage des traditionellen Pfingstrennens auf der einzigartigen Grasbahn in den Teterower Heidbergen die Favoritenrollen klar verteilt. Alles deutete auf einen Vierkampf der Stars der vergangenen Jahre aus Deutschland und England in der Soloklasse hin. Im Herbst ihrer Karriere mussten sowohl der dreifache Grasbahn-Europameister Stephan Katt aus Neuwittenbeck als auch der englische Gespann-Vizeeuropameister Mitchel Godden mit dieser Favoritenrolle leben. Für den 46-jährigen Lüdinghausener Christian Hülshorst und auch für Vorjahressieger Paul Cooper von der britischen Insel stand in Teterow sogar das jeweilige Karriere-Abschiedsrennen an. Beide wurden bei der emotionalen Fahrerpräsentation von den Bergringfans stimmgewaltig verabschiedet.
Der erhoffte sportliche Vierkampf auf der 1877 m langen, erneut sehr anspruchsvollen Berg- und Talbahn fiel sehr zum Leidwesen der 6500 Zuschauer aus verschiedenen Gründen mager aus, die Bahnverhältnisse ließen nach einsetzendem Regen weder einen echten Finallauf um das "Grüne Band" noch den seit 1958 alljährlich als spektakulären Handicap-Lauf ausgefahrenen "Bergring-Pokal" zu.
So erfolgte die Pokalvergabe in dieser Klasse nach nur zwei, allerdings sportlich sehr spannenden und hochklassigen Punktläufen. Beide Male setzte sich wie im Vorjahr Cooper denkbar knapp gegen Hülshorst durch. Die weiteren Plätze gingen durch Charley Powell und Mitchel Godden ebenfalls nach Großbritannien.
Wegen zahlreicher Rennabbrüche ging das diesjährige Bergringrennen als eines der längsten in die nunmehr 92-jährige Geschichte dieser Kultveranstaltung ein.
Ergebnisse Grasbahn Bergring Teterow/D:
"Grünes Band": 1. Paul Cooper (GB), 20 Punkte. 2. Christian Hülshorst (D), 18. 3. Charley Powel (GB), 14. 4. Mitch Godden (GB), 13. 5. Mathias Encke (D), 12. 6. Stephan Katt (D), 10. 7. Mika Frahse (D), 8. 8. Cameron Taylor (GB), 8. 9. Jens Benneker (D), 3.10. Ronny Stüdemann (D), 3. 11. Henry Todt (D), 1. 12. Chad Wirtzfeld (GB), 0.
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