BMW vor Porsche im zweiten Training am Red Bull Ring

Von Martina Müller
ADAC GT4 Germany
Der BMW M4 GT4 von Gabriele Piana

Der BMW M4 GT4 von Gabriele Piana

Gabriele Piana war im BMW M4 GT4 von Hofor Racing by Bonk Motorsport auch im zweiten freien Training der ADAC GT4 Germany nicht zu schlagen. Porsche von Overdrive Racing und W&S Motorsport ebenfalls stark.

Gabriele Piana von Hofor Racing by Bonk Motorsport kommt mit dem 4,318 Kilometer langen Red Bull Ring richtig gut zurecht. Nachdem er im BMW M4 GT4 bereits das erste freie Training als schnellster beendet hatte, lag er auch in der zweiten Session ganz oben im Zeiten-Tableau. «Unser Auto steht sehr gut dar. Ich konnte die Zeit relativ einfach fahren. Das bedeutet, dass wir auf jeden Fall sehr konkurrenzfähig sind», meinte Piana nach seiner Runde von 1:38,429 Minuten.

Mit diesem Wert kam Piana jedoch nicht an seine Bestmarke aus der ersten Session heran, als er eine Zeit von 1:38,194 Minuten erreichte. «Am Morgen waren die Bedingungen fast perfekt. Durch den Regen zuvor war die Strecke sauber. Außerdem war es noch ein wenig kühler. Somit hatten wir insgesamt mehr Grip. Am Nachmittag fuhren wir zudem mit älteren Reifen», erläutert Piana den Zeit-Unterschied.

Auch Teamkollege Michael Schrey, mit dem Piana bereits einen Doppelsieg beim Saisonauftakt in Oschersleben gefeiert hatte, strahlte am Red Bull Ring. «Wenn man in beiden Trainings vorne liegt, kann man natürlich richtig zufrieden sein», so Schrey. «Ich denke, wir können in beiden Rennen um die Top-Platzierungen kämpfen. Ziel sind natürlich immer die Laufsiege.»

Rang zwei in der zweiten Session ging an den Porsche 718 Cayman GT4 von Pavel Lefterov und Stefan Bostandjiev (Overdrive Racing), die 0,340 Sekunden zurücklagen. Platz drei sicherten sich Max Kronberg und Marvin Dienst (W&S Motorsport) in einem weiteren Porsche. Dienst fehlten in seinem schnellsten Umlauf 0,365 Sekunden auf die Piana-Zeit.

«Es ist natürlich super, in die Top Drei zu fahren», meinte Dienst, der auf dem Red Bull Ring einen Gaststart in der ADAC GT4 Germany absolviert. «Ich fahre im freien Training jedoch nie am Limit. Insofern wäre von der Theorie also auch noch mehr drin gewesen. In den Rennen möchte ich natürlich auch vorne mit dabei sein. Das ist mein persönlicher Anspruch. Insgesamt ist es mir aber besonders wichtig, dass Max und das Team glücklich sind. Wenn das erreicht ist, bin ich ebenfalls froh.»

Vierte wurden mit einer Zeit von 1:38,807 Minuten Jan Marschalkowski und Théo Nouet vom Team Zakspeed im Mercedes-AMG GT4. Die Top Fünf komplettierten Christer Jöns und Fred Martin-Dye (Dörr Motorsport) im McLaren 570S. Am Samstag folgt ab 10:30 Uhr die Qualifikation. Lauf 1 der ADAC GT4 Germany startet dann ab 16:05 Uhr. Das Rennen wird live auf TVNOW.de und auf adac.de/motorsport im Stream übertragen.

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