Dreifachsieg für Freudenberg-Team

Von Esther Babel
Alt ist inzwischen Dritter in der Tabelle

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Alt holt in Assen zwei Siege in der IDM 125. Grünwald verbucht einen Moto3-Sieg und einen Ausfall.

Das Freudenberg Racing Team aus Bischofswerda hat am Wochenende im niederländischen Assen einen Dreifachsieg in der IDM125/Moto3 verbuchen können. Die Truppe von Michael und Carsten Freudenberg freute sich im ersten Wertungslauf des Tages über die Siege von Florian Alt (125) und Luca Grünwald (Moto3). Am Nachmittag konnte Alt seinen Klassen-Sieg wiederholen, Grünwald schied kurz vor Schluss aus.

Grünwald war im ersten Lauf an der Spitze des Feldes in einen harten Kampf gegen seinen Moto3-Konkurrenten Bryan Schouten aus den Niederlanden verwickelt, in welchem auch Florian Alt kräftig mitmischte. Da beide aber in unterschiedlichen Wertungen unterwegs waren, begnügte sich Alt schliesslich mit Rang drei auf der Strecke und den 25 Sieg-Punkten bei den 125ern. Grünwald rang Schouten nieder und erntete den Sieg.

Im zweiten Rennen konnte Alt seinen Sieg vom Vormittag wiederholen. Besonderen Grund zur Freude gab es im Team Freudenberg, da der Hohenstein-Ernstthaler Max Enderlein sich ebenfalls noch einmal steigern und den zweiten Platz der IDM125 einfahren konnte.

Pech hatte Luca Grünwald. Der Waldkraiburger rollte eingangs der letzten Runde mit schleifender Kupplung aus, war aber aufgrund eines Anzeigefehlers der noch zu fahrenden Distanz auch etwas irritiert, wie der Ex-IDM-125-Champ zugeben musste. «Das Wochenende war eigentlich gut, soweit hat alles gepasst», meinte Grünwald. «Schouten war zwar ziemlich stark, aber den habe ich im ersten Rennen am Schluss auch noch niedergekämpft. Jetzt wäre es vielleicht nicht mehr gegangen, denn ich hatte die letzten vier, fünf Runden schon Probleme mit der Kupplung. Es wurde jede Runde schlimmer, und dann ging es eigentlich nur noch darum, ins Ziel zu kommen. Aber das ist uns leider nicht gelungen.»

«Es war ganz gut», meinte auch Florian Alt. «Im Training haben wir ein gutes Set-up gefunden und im Qualifying gute Arbeit geleistet. Ich war ziemlich zufrieden mit dem Fahrwerk und konnte 1:46er-Zeiten fahren. Im zweiten Quali habe ich dann zum ersten Mal mit dem Ellbogen geschliffen. Im ersten Rennen habe ich vorn mit Grünwald und Schouten mitgehalten, habe mir in den letzten zwei Runden dann aber gedacht, dass ich sie fahren lasse – ich brauchte die Punkte. Im zweiten Rennen war das vorn dann wieder das gleiche, aber ich hatte auch Probleme mit dem Hinterreifen. Ich war total am Rutschen, er hat keinen Grip aufgebaut.»

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