Bastien Mackels: «Kein Chance wegen roter Flagge»

Von Esther Babel
IDM Superbike
In der IDM Superbike belegt der Belgier vom Team Yamaha MGM den achten Rang in Rennen 2 auf dem Schleizer Dreieck. Mehr war für den Belgier nicht drin. Sturz in Rennen 1.

Auf der einen Seite der Box des Team Yamaha MGM stand Florian Alt und erntete beim dritten Wochenende der IDM Superbike auf dem Schleizer Dreieck einen Pokal für Platz 3 im ersten Lauf. Auf der anderen Seite arbeitete Teamkollege Bastien Mackels hart an seiner Performance und steigerte sich mit jeder Session. Im Qualifying verpasste er die dritte Startreihe nur knapp und ging von Platz zehn aus in die Rennen. Doch ein Pokal sollte es für den Belgier nicht werden.

«Am Freitag war das Wetter wechselhaft und ich habe mich gesundheitlich nicht so gut gefühlt», beschreibt er sein Wochenende, «daher war es schwierig, das Motorrad fürs Qualifying perfekt abgestimmt zu haben. Am Samstag lief es schon besser, aber ich war dennoch nicht schnell genug, dabei fehlte mir nur eine halbe Sekunde auf Florian, der deutlich weiter vorne stand.»

Beim Start zum ersten Lauf machte der Belgier zunächst eine Position gut und eroberte in der zweiten Runde den achten Platz. Etwas später konnte der 31-Jährige sogar bis auf Rang sieben nach vorne fahren. Im harten Kampf um die Top-5 ging Mackels jedoch in Runde zwölf zu Boden und musste sein Rennen dadurch frühzeitig beenden.

«Im ersten Rennen habe ich schon hart gepusht», versichert er, «aber es war sehr schwer für mich, die anderen zu überholen, ich kam schon immer mal vorbei, aber sie überholten mich immer wieder zurück. Ich habe auf der Bremse alles gegeben, was dann leider etwas zu spät war, denn mein Vorderrad rutschte weg und ich stürzte. Das tut mir sehr leid für mein Team, denn sie hatten damit noch mehr Arbeit und ich war selbst daran schuld.»

Im zweiten Lauf kam Mackels noch besser am Start weg und lag zunächst auf dem achten Rang. Ab Rennmitte konnte er mit Fitness punkten und kam immer näher an seine Vordermänner heran. Der Sturz eines Konkurrenten führte jedoch zu einem Rennabbruch nach der zwölften Runde, was dazu führte, dass Mackels als Achter gewertet wurde.



«Im zweiten Rennen haben wir einen anderen Reifen gewählt, der meiner Meinung nach nicht so toll war wie der im ersten Lauf», überlegt er. «Es war schwieriger, an der Spitze dranzubleiben. Direkt vor mir lagen noch zwei Fahrer, die ich unbedingt überholen wollte und aufgrund der anstrengenden Gegebenheiten bei der Hitze, war ich mir auch sicher, dass ich das konditionell gut hinbekomme, aber dann kam leider die rote Flagge und ich hatte keine Chance mehr. Sicherlich war das Wochenende nicht ganz einfach, aber ich möchte meinem ganzen Team danken, denn sie arbeiten wirklich hart, um mir das beste Motorrad hinzustellen. Ich möchte bei dieser Gelegenheit noch dem GMT94 Team zum WM-Titel in der Langstreckenweltmeisterschaft und dem Yamaha Factory Racing Team zum Sieg in Suzuka gratulieren.» 



«Im ersten Rennen war Bastiens Start nicht ganz so gut und er wollte die verlorene Zeit mit nur einem Bremsmanöver wieder gutmachen, was leider nicht geklappt hat», so die Sicht von Teamchef Michael Galinski. «Sein Start im zweiten Rennen war deutlich besser und er fuhr konkurrenzfähige Rundenzeiten. Mit seinem achten Platz sind wir am Ende hier auch zufrieden. Als einziges Dunlop Team in fast ganz Europa haben wir natürlich nicht so viele Informationen wie andere, daher haben wir viel Arbeit. Aber wir werden stetig besser und sind durchaus zufrieden.»

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