IDM SBK: Schmitter sagt ab, Kartheininger zu

Von Esther Babel
IDM Superbike
Ehrung für den Schweizer Meister

Ehrung für den Schweizer Meister

Bei den Fahrern der IDM Superbike werden kräftig die Stühle gerückt. Dominic Schmitter hat große Pläne. MPB verliert einen weiteren Fahrer. Daniel Kartheininger geht zu HPC Power.

Bevor sich die weihnachtliche Feiertags-Ruhe über die IDM-Szene legt, werden noch fleissig Verträge unterschrieben und Pläne geschmiedet. Ganz vorne dabei auch der Schweizer Dominic Schmitter. Mit der Suzuki GSX R 1000 vom Team HPC Power von Denis Hertrampf hatte Schmitter als Vierter der Gesamt-Wertung 2018 den besten Platz als Nicht-BMW-Fahrer herausgeholt. Mit dem Team BCC Heilbronn, ebenfalls auf einer Suzuki, holte Schmitter erstmals den Titel in der Schweizer Meisterschaft.

Das Team BCC hat bereits seinen Einstieg in die IDM Superbike verkündet. Als Pilot wurde Jan Mohr verpflichtet, der mit dem Team MPB und auf einer Yamaha bester Neueinsteiger der Saison 2018 wurde. Mit Daniel Kartheininger ist das Team MPB jetzt auch seinen zweiten Fahrer losgeworden, er unterzeichnete einen Vertrag bei Hertrampf. MPB-Teamchef Marcel Bach trägt es mit Fassung, auch er will seine IDM-Pläne 2019 noch im Dezember verkünden. «Das mit dem Fahrern ist dem geschuldet, dass ich solche Konditionen als nicht werksunterstüztes Team nicht abfedern kann. Da habe ich auch eine andere Mentalität.»

«Ich hatte bei beiden Teams abgesagt», erklärt jetzt Dominic Schmitter und macht damit auch seinen Abschied von Suzuki bekannt. «Ich bin beiden Teams und auch Suzuki sehr dankbar für die Unterstützung. Aber ich habe andere Pläne.» Wie genau die aussehen, will der Schweizer auf gar keinen Fall preisgeben. Erst wenn die Verträge unter Dach und Fach sind. Fakt ist allerdings, dass Schmitter immer klar gemacht hat, dass er wieder einen Weg zurück in die Superbike-Weltmeisterschaft finden will. In den nächsten Wochen will er seine Pläne offenlegen.

«Ich glaube, dass die neue BMW sehr gut sein wird, mit noch mehr Top-Speed», vermutet Schmitter. «Da wird es mit der Suzuki schwer. Wenn ich da nochmals hätte Vierter werden können, wäre das schon ein Erfolg gewesen. Aber als Fünfter hätte ich schon einen Schritt rückwärts gemacht. Und es passiert schnell mal was, ein Sturz, eine Verletzung, ein chaotisches Regenrennen. Die Leute von BMW machen das super, aber das IDM-Reglement müsste gerechter werden, damit es auch für die japanischen Hersteller ausgeglichener wird.»

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