IDM Lausitz: SBK-Yamaha brennt, BMW gewinnt

Von Esther Babel
IDM Superbike

Der Titelverteidiger Ilya Mikhalchik gewinnt vor Julian Puffe. Erster IDM-Podestplatz mit Kawasaki dank Erwan Nigon. Im ersten Anlauf fängt die Yamaha von Marc Moser Feuer. Keiner verletzt.

Die ersten Unruhen tauchten schon im Warm-up auf. Daniel Kartheininger war mit seiner HPC-Power-Suzuki gestürzt und für Julian Puffe, der bereits am Vortag einen kleinen Ausrutscher hinnehmen musste, war schon nach wenigen Metern Schluss. «Ein Sensor war defekt», so das Team alpha Racing-Van Zon-BMW. In welchem Bereich sich dieser Sensor verabschiedet hatte, behielt man für sich.

In der ersten Startreihe hatten sich für das erste Rennen der Saison Ilya Mikhalchik platziert, gefolgt von Julian Puffe und dem Überraschungs-Dritten Erwan Nigon. In Reihe 2 formierten sich Marc Moser, Maximilian Weihe und Toni Finsterbusch. Aus der dritten Reihe gingen Ricardo Brink, Alessandro Polita und Pepijn Bijsterbosch ins Rennen.

Mikhalchik verteidigte seine Pole-Position nicht. Denn es war Puffe, der sich die Spitzenposition angelte. Auch Nigon quetschte sich am Ukrainer vorbei, der damit Dritter war. Zwei Plätze gut machte Finsterbusch, doch das Trio an der Spitze legte unmissverständliche 1.39er-Zeiten vor. Während Finsterbusch und Co mit 1.40 oder 1.41er Zeiten unterwegs waren. In Runde 2 war Mikhalchik Zweiter, noch eine Runde weiter lag er auf Rang 1. Mit 0,635 Sekunden Vorsprung.

Auch Nigon konnte das angeschlagene BMW-Tempo nicht ganz mitgehen, war aber immer noch schneller als die Verfolger unterwegs, die von Finsterbusch angeführt wurden. Eine Runde später dann der Abbruch. Marc Mosers Yamaha hatte Feuer gefangen, der Fahrer selbst musste zum Check ins Medical Center. «Aber er ist soweit okay», so die Meldung aus der IDM-Zentrale.

Der zweite Anlauf

Wenig später ging der Rennspaß über eine auf neun Runden verkürzte Distanz und dem Quickstart-Prozedere, nur ein Mechaniker darf mit in die Startaufstellung, weiter. An der Reihenfolge hatte sich vorne auch beim zweiten Anlauf nichts geändert. Mikhalchik vor Puffe, Nigon und Finsterbusch. Der war allerdings um einiges näher dran am Franzosen. Besser lief der zweite Anlauf auch bei Stefan Kerschbaumer, der als Achter auftauchte.

Während sich der Ukrainer mit einer 1.39,734 davonmachte, lagen zwischen Puffe, Nigon und Finsterbusch nur wenige Zehntel. Sturz Nummer 2 war bei Daniel Kartheininger fällig. Die zweite Verfolgergruppe wurde von Brink angeführt, der sich mit Polita, Maximilian Weihe, Kerschbaumer und Bijsterbosch einen netten Mittag machte.

Auch wenn Puffe bei noch vier zu fahrenden Runden ebenfalls 1.39er-Zeiten aufbot, war sein Teamkollege bereits über drei Sekunden entschwunden. Dafür zog sich hinter ihm das Feld auseinander, auch zwischen Nigon und Finsterbusch lagen jetzt jeweils mehr als eine Sekunde Abstand. So schaute auch dann der Zieleinlauf aus: Mikhalchik, Puffe und Nigon landeten auf dem Podest. Sturz in letzter Minute hiess es für Tim Eby und Maximilian Weihe.

Für die Kollegen vom Podest heißt es nun für den zweiten Lauf ab in Reihe 3. Das neue Startprozeder der IDM feiert am Nachmittag Premiere.

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