Jürgen Fuchs lobt Konzept von Truck plus Motorrad

Von Esther Babel
IDM Superbike

Drei Tage lang konnte man sich im Rahmen des Truck Grand Prix auf dem Nürburgring auch über Motorräder schlau machen. Für den ehemaligen GP-Piloten ging der Plan der Macher voll auf.

Die Zeiten, als Jürgen Fuchs die Deutsche Meisterschaft gefahren ist, sind lange her. Im Jahr 1994 war der Bayer Deutscher Meister in der Klasse bis 250 ccm. Inzwischen ist er für BMW in allerlei Funktionen unterwegs. Zuletzt am Nürburgring, wo die IDM Superbike im Rahmen des Truck-Grand-Prix am Start war und Hersteller BMW die Chance nutzte, seine Produkte den Truck-Fans näher zu bringen. In vorderster Front Jürgen Fuchs, der auf alle Fragen eine Antwort fand.

«Also die Trucks passen besser zu den Motorrädern als die DTM», stellte Fuchs auf dem Nürburgring fest. «Ehrlich gesagt, war ich am Anfang skeptisch, denn die LKW schmeissen bei ihrem Rennen Tonnen von Kies auf die Strecke und kühlen ihre Bremsen mit Flüssigkeit. Es war aber gut, dass die Motorräder bei der letzten Schikane eine andere Variante als die LKW gefahren sind. Da hätte ich sonst Bedenken gehabt. Aber ansonsten hatten die das mit der Strecke echt gut im Griff.»

Neben den Trucks und den Superbikes fand eine große Verbrauchermesse auf dem Gelände statt und BMW hatte sich zwischen MAN, Iveco und Co eingemietet. Messegelände und Fahrerlager waren stets gut gefüllt. «Publikumstechnisch war das Event top», urteilt Fuchs. «Bei dem Country-Festival am Samstagabend in der Müllenbachkurve war es total voll und die Leute waren echt alle gut drauf. Eine tolle Atmosphäre. Es hat mich ein wenig an den Ankerberg erinnert.»

Die Truck-Fans zeigten sich offen für das Motorrad-Programm und auch bei den IDM-Läufen waren die Tribünen rappelvoll. «Viele Zuschauer zeigten sich begeistert von den Motorrädern», freute sich Fuchs. «Viele der Jungs fahren auch selbst. Natürlich waren auch viele da, die einfach Lust auf Party machen hatten. Die Veranstalter haben sich da ein bemerkenswertes Konzept ausgedacht. Die Hälfte der Fläche ist für Fans und Firmen, um sich selber darzustellen und alles ist sehr lebensnah. Das kann man so nur weiterempfehlen. Bei der Idee mit der DTM dachte ich erst, genial. Aber da sieht man nichts. Da war es hier besser.»

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