IDM SBK: Stimmen nach dem Rennen in Oschersleben

Von Esther Babel
Die IDM Saison geht in Oschersleben los

Die IDM Saison geht in Oschersleben los

Vor allem das Wetter machte das Auftakt-Wochenende der IDM Superbike in Oschersleben zu einer aufregenden Angelegenheit. Manch einer gewann beim Reifen-Poker, andere griffen daneben. In Most geht es weiter.

Diverse Regenschauer machten die Rennen der IDM Superbike zu einer Angelegenheit für starke Nerven. Alles live und in Farbe per Live-Stream von Radio Viktoria im Netz zu sehen und nach wie vor abrufbar. In der IDM Superbike gingen die beiden Siege an Marc Moser und Ilya Mikhalchik, der die Tabelle aktuell auch anführt. Nach dem IDM-Wochenende in Most wird die Tabelle an der Spitze auf jeden Fall anders aussehen. Mikhalchik wird wie sein BMW-Kollege Florian Alt in Tschechien fehlen und stattdessen bei der Langstrecken-WM in Le Mans an den Start gehen. Nach den beiden Rennen in Oschersleben berichten die Fahrer von ihren Erlebnissen.

Ilya Mikhalchik/BMW

«Wir sind zum ersten Mal mit der neuen BMW M1000RR gefahren und waren absolut begeistert von ihrer Leistung. Aus dem entschlossenen Kampf um den Sieg wurde im ersten Rennen ein Kampf um einige Punkte, denn die Fahrbahn begann abzutrocknen und die Regenreifen rissen einfach auf. Und diejenigen, die sich für das Rennen für Slicks entschieden haben, haben ihr Glückslos gezogen. Der Plan für das zweite Rennen war, so schnell wie möglich in Führung zu gehen und ein konstant hohes Tempo zu halten. Ich bin aus der vierten Reihe gestartet und konnte den ersten Platz übernehmen und das ganze Rennen über die Führung halten.»

Bastien Mackels/Yamaha

«Platz 3 in Rennen 1 und Platz 4 in Rennen 2 auf meiner Yamaha R1M Yamaha beim ersten IDM Rennwochenende der Saison. Mein Team und ich sind zufrieden mit dem Ergebnis und der Art und Weise, wie wir gemeinsam in die Saison gestartet sind. Großen Dank Jungs für die tolle Arbeit, die das ganze Wochenende geleistet wurde.»

Julian Puffe/BMW

«Gleich zu Beginn möchte ich mich beim gesamten GERT56 bedanken – vor allem, dass ich nun als Stammpilot eingesetzt werde. Auf der anderen Seite wünsche ich natürlich Lucy Glöckner alles Gute und hoffe, dass sie sehr schnell wieder gesund wird. Wir hatten am Wochenende richtig viel zu arbeiten und haben von früh bis Abend Daten ausgewertet, Telefonate geführt, das Motorrad komplett auseinandergenommen und wieder zusammengebaut und gesucht, wo unsere Fehler liegen. Unser Tag bestand daraus, kurz zu fahren und den Rest zu analysieren. Platz 15 im Qualifying war etwas ärgerlich, zeigte aber auch einfach, dass wir gerade noch Probleme haben, an denen wir arbeiten müssen. Aber ich denke, mit dem ersten Rennen können wir zufrieden sein: In letzter Sekunde entschieden wir uns, hinten einen Slick reinzunehmen und ich wurde Vierter. Das bedeutete für das zweite Rennen von Startplatz 15 vor auf Pole-Position. Ich habe leider den Start nicht gut erwischt und viel verloren. Am Ende wurde es noch Platz 8 – das war eine gute Schadensbegrenzung. Wir wissen, an was wir arbeiten müssen. Wir werden die drei Wochen bis Most nochmal komplett alles durchgehen, vielleicht noch die ein oder andere Sache ändern und versuchen, uns dann besser aufzustellen. Ich hoffe, dass dann auch Toni Finsterbusch wieder an Bord ist, weil ich denke, dass wir zu zweit schneller vorwärtskommen und ich denke, dass wir uns da gegenseitig als Team weiter nach vorne pushen.»

Pepijn Bijsterbosch/BMW

«Das erste Wochenende der Saison ist nach den viel zu wenigen Tests in der Vorsaison ganz gut gelaufen. Der Freitag war sehr schwierig für mich, aber am Samstag haben wir schon einen richtig guten Schritt machen können. Das Starterfeld ist wirklich sehr stark. Im ersten Rennen sind wir mit Regenreifen gefahren und das war die falsche Entscheidung, aber das kann ich nicht ändern. Im zweiten Rennen hatte ich so meine Schwierigkeiten mit der Balance des Motorrades und ich konnte leider keine Plätze mehr gut machen zum Ende hin.»

Jan Mohr/BMW

«Ich möchte zu allererst gern dem ganzen Team meinen Dank aussprechen. Es macht mir großen Spaß im Team und alles ist sehr professionell. Am Freitag hatten wir ein paar Schwierigkeiten und durch die rote Flagge im FP3 nicht so viel Zeit, uns vorzubereiten. Es war schwierig, ein gutes Set-up zu finden. Trotzdem hatte ich im Qualifying eine ganz gute Pace. Leider habe ich in meiner schnellsten Runde einen kleinen Fehler gemacht und ein paar Positionen verschenkt. Durch meinen Highsider im Warm-up hab ich dann am Sonntag ein bisschen das Vertrauen verloren und dann waren die Bedingungen bei den beiden Rennen etwas unsicher für mich mit dem Auftrocknen der Strecke, einmal mit Regenreifen, einmal mit Trockenreifen. Da bin ich immer sehr vorsichtig. Beim nächsten Mal hoffe ich zeigen zu können, wozu ich wirklich in der Lage bin.»

Tim Eby/BMW

«Es war für mich besonders am Anfang des Wochenende ziemlich hart, weil ich im Winter kaum Zeit auf dem Motorrad verbringen konnte. Ich musste mein gutes Gefühl und auch das für die Geschwindigkeiten erst einmal wieder aufbauen. Zum Qualifying hatte ich ein ganz gutes Gefühl. Das Warm-up war das erste Mal im Nassen mit diesem Motorrad. Die Rennen waren aufgrund der Bedingungen sehr schwierig für mich. Es war gut, dass wir im zweiten Rennen die Slicks gewählt haben. Ich habe am Wochenende wieder viel gelernt und Platz 16 ist auch nicht so schlecht für mich. Ich freue mich jetzt auf Most und dort weiterzuarbeiten.»

Alex Polita/Honda

«Ein Wochenende voller Gefühle und mit vielen Variablen. Wir haben gute Arbeit geleistet, indem wir viele Punkte auf einer für mich ungünstigen Strecke nach Hause gebracht haben. P5 und P6 bei den beiden Rennen. Wir hätten mehr riskieren können, aber auch 0 Punkte mit nach Hause nehmen können. So ist es gut gelaufen.»

Björn Stuppi/BMW

«Erstes Rennwochenende der Saison 2021 beendet. Leider ein Wochenende zum Vergessen. Von Anfang an fehlte der Rhythmus. Das positive Gefühl, das bei den Tests mit dem neuen Team gesammelt wurde, war wie gelöscht. Entsprechend sind die Zeiten in den freien Trainings und Qualis ausgefallen. Im Rennen 1: Die Wetterbedingungen = Katastrophe, gleich wie das Rennergebnis. Während es bei Warm-up noch eindeutig gewesen ist und man um die Regenreifen nicht drumherum gekommen ist, so kam kurz vor der Öffnung der Boxengasse zum ersten Rennen die Sonne heraus. Nun kommen wir zum hätte / wäre/ wenn, wovon man sich nichts kaufen kann und was man komplett vergessen kann. HÄTTE man sich für Slicks in der Startaufstellung entschieden, so WÄRE man mit dieser Entscheidung entweder früh abgeflogen, was von Platz 22 nichts macht, oder man WÄRE weit nach vorne gekommen. Fehlentscheidung Reifen und das getankte Selbstvertrauen verloren, schlechtes Ergebnis im Rennen. Sorry an das komplette Team und danke für eure Unterstützung. Nun heißt es Energie tanken, freien Kopf bekommen und neu angreifen. Herzlichen Glückwunsch an meinen Teamkollegen Luca Grünwald #43 zu dem zweiten Platz im zweiten Lauf. Mega Job.»

Ricardo Brink/BMW

«Großer Wermutstropfen am ersten IDM-Wochenende dieser Saison. Nach einem guten Frühjahrstraining haben wir uns schon sehr auf das erste Rennwochenende gefreut. Leider warf ein großer Crash am Samstag die Qualifikation über den Haufen. Wegen einer Schulterverletzung konnte ich dann am Sonntag nicht an den Rennen teilnehmen. Ich bedanke mich bei Damen Motorkleding, x-lite helmets und Frey daytona für den tollen Schutz. Wichtig ist jetzt, sich so schnell wie möglich zu erholen, damit wir beim zweiten Rennen dieser Saison wieder am Start sein können.»

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