Vittorio Iannuzzo (Suzuki): Auf die harte Tour

Von Esther Babel
IDM Supersport

Im zweiten Zeittraining hatte der Italiener einen Mega-Abflug, bewies in den beiden IDM-Supersport-Rennen auf dem Lausitzring aber Kampfgeist.

Vittorio Iannuzzo vom Team HPC Power Suzuki hatte sich nach seinem Umstieg von der Superbike-Weltmeisterschaft in die IDM Supersport so einiges vorgenommen. Bei seinem ersten Auftritt in der Saison 2014 lernte er sein neues Betätigungsfeld auf die harte Tour kennen.

«Es war ein wirklich schlimmer, sehr schlimmer Sturz», erklärte Iannuzzo nach seinem Abflug, den er kurz vor Ende des Abschlusstrainings zum IDM-Saisonauftakt auf dem Lausitzring Ende der Start-Ziel-Geraden hingelegt hatte. Das Training musste daraufhin unterbrochen werden.

Nach dem Check im Medical Center tauchte ein mehr als zerknirschter Iannuzzo wieder in der Box und bei seinem Chef Denis Hertrampf auf. Laut Data Recording war der Suzuki-Pilot bei 174 km/h von seiner Suzuki GSX R 600 abgestiegen. Dabei hatte er sich beide Knie aufgeschlagen und den Daumen an der linken Hand stark geprellt. «Ich war zu schnell», war ihm klar. «Sowas ist mir schon sehr lange nicht mehr passiert.»

Bis zum Warm-up am Sonntagmorgen hatte die Hertrampf-Truppe das Motorrad wieder hingebogen und Iannuzzo zeigte sich trotz zahlreicher blauer Flecken einigermassen erholt und versprach, im Rennen 110 Prozent zu geben.

Von Startplatz 8 ging es für den WM-erprobten Italiener los. Am Ende des Wochenendes betrug die magere Ausbeute 12 Punkte und Gesamtrang 9. Zwischen den beiden Rennen hatte die Hertrampf-Truppe noch rasch den Motor der Suzuki GSX R 600 getauscht. Denn Iannuzzo hatte im ersten Rennen vor allem beim Beschleunigen über Probleme geklagt.

«Scheinbar hat das Motorrad beim Sturz doch mehr abbekommen», erklärte Denis Hertrampf. Im zweiten Rennen kämpfte sich der angeschlagene Italiener auf den neunten Platz.

«Mein Debut in der IDM war schwieriger als gedacht», gibt Iannuzzo zu. «Leider hat der Sturz nicht nur mir sondern auch dem Motorrad geschadet. Trotz der hervorragenden Arbeit meines Teams hatte ich in beiden Rennen Probleme. Aber das Potential ist sehr gut. Das werden wir demnächst auch zeigen. Wir brauchen eine Menge Punkte. Danke an mein Team, die das Motorrad in so kurzer Zeit wieder flott gemacht haben und mir so die Chance gegeben haben, am Rennen teilzunehmen.»

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