Gabriel Noderers schleichender Assen-Plattfuß

Von Esther Babel
IDM Supersport 600
Beim Auftakt der IDM Supersport 600 fiel Gabriel Noderers Kawasaki vom Team Weber in der Zeitenliste öfters positiv auf. So ganz ins Ziel bringen konnte der Franke die Ergebnisse beim Saisonauftakt 2020 noch nicht.

Gabriel Noderers Fazit und das seines Teamchefs Emil Weber fällt gemischt aus. Das Qualifying und der jeweilige Start in die beiden Rennen waren top. Die Ergebnisse spiegeln diese gute Leistung aber bei der Auftaktveranstaltung auf dem TT Circuit in Assen noch nicht ganz wider. Nach Startplatz 7 hatte der Franke auch ein Top-Ten-, wenn nicht sogar ein Top-Fünf-Ergebnis ins Auge gefasst. «Ich habe schon in der Aufwärmrunde des ersten Rennens gemerkt, dass was nicht stimmt», erzählt Noderer. Nach einem guten Start rutschte der Kawasaki-Pilot ins Mittelfeld ab und rettete noch Platz 17 ins Ziel. Das Problem stellte sich dann als schleichender Plattfuß heraus.

Einziger Vorteil bei Rennen 1, die Crew um Noderer wusste hinterher wenigstens, was los war. Nach dem zweiten Lauf und dem 12.Platz rauchen nach wie vor die Köpfe. «Auch da habe ich es schon in der Aufwärmrunde gemerkt», so der IDM-Pilot. «Es kam vom Vorderrad, und das, obwohl wir nach einem guten Warm-up nichts mehr verstellt hatten.» Auch Fahrwerkstechniker Klaus Thiele konnte in der Startaufstellung auf die Schnelle nicht helfen. Doch beim Blick ins Data Recording waren Noderers Probleme, Chattering in der Beschleunigungsphase, sichtbar.

Die Daten gehen jetzt ebenfalls durch die Hände von Patrick Unger und in der Werkstatt wird das Fahrwerk auf Herzen und Nieren geprüft. «Bis zum Rennen auf dem Sachsenring werden wir das Problem gelöst haben», plant Noderer. «Ein kurzer Test im Vorfeld wäre natürlich nicht schlecht. Ansonsten war es in Assen gut. Das Team und die Leute sind echt toll.»

Doch trotz Teamwork und Erfahrungsaustausch gibt es noch viel zu tun. «Das ist wohl der Corona-Pandemie geschuldet», erklärt Noderer. «Wir sind mit der Basis des Motorrads noch nicht da, wo wir hinwollen und von der wir an den Rennwochenenden arbeiten können. Da müssen wir vorher noch ein paar Runden drehen.»

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