Luca Grünwald: Mit Pokal von IDM Assen nach Hause

Von Esther Babel
IDM Supersport 600
Luca Grünwald

Luca Grünwald

Mit dem 13. Startplatz ging es für den IDM-Supersport-600-Piloten vom Team Kawasaki Schnock eher mittelmäßig los. Doch bei den Rennen machte er alles richtig und zeigte flotte Showeinlagen in der Schikane.

Das nicht gerade prickelnde Trainingsergebnis nahm Luca Grünwald bei seinem Zweitjob als Co-Kommentator im Live-Stream auch auf seine Kappe. «Das Wochenende begann unerwartet schwierig», offenbarte er. «Die Aussichten für die Rennen waren gar nicht gut. Doch wir haben noch rechtzeitig die Kurve gekratzt. Daher gleich ein riesengrosser Dank an mein Team und Techniker für ihren super Job. Für das erste Rennen haben sie mir ein ganz anderes Motorrad hingestellt, nachdem wir in den freien Trainings und Qualifyings mit der Fahrwerksabstimmung überhaupt nicht vorangekommen waren.»

Eine gewaltige Änderung hatte schliesslich die Trendwende herbeigeführt. Das Gefühl und Vertrauen für die Kawasaki ging wieder deutlich nach oben. Die Aufholjagd im ersten Rennen am Samstagnachmittag der klare Beweis, dass der eingeschlagene Weg der richtige war. «Angesichts dieser Umstände war der vierte Platz ein super Ergebnis für uns», ist Grünwald klar. «Nach diesem starken Rennen waren plötzlich andere Voraussetzungen für den zweiten Lauf gegeben. Ich habe gewusst, dass wir hinsichtlich der Pace gleich schnell waren, wie die Top-Jungs an diesem Wochenende. Ich musste nur zügig durch das Feld kommen. Mein Start in das zweite Rennen war sehr gut. Ich konnte in den ersten Abschnitten gleich einige Fahre überholen und relativ schnell in die Top-Fünf nach vorne preschen. Dort angelangt brauchte es ein paar Runden mehr, um die Spitzengruppe einzuholen. Ab diesem Zeitpunkt war es ein unterhaltsames Match mit Max Enderlein.»

Doch dabei verpasste Grünwald in der letzten Runde ein geplantes Überholmanöver vor der letzten Schikane. «Daher kam es beim Anbremsen zum Showdown», schildert er. «Während ich Enderlein sauber auf der Bremse austricksen konnte, ist Sander Kroeze innen durchgeschlupft und hat mir den zweiten Platz noch weggeschnappt. Der dritte Platz war trotzdem in Ordnung und gleichzeitig erneut ein Top-Resultat für uns. Nach den vielen Problemen an den Trainingstagen hätte ich nicht gedacht, dass ich vom ersten Rennwochenende einen Pokal mit nach Hause nehmen werde. Wir waren also auch am Sonntag in der Lage, eine starke Leistung abzuliefern. Das Rennen hat überhaupt Spass gemacht. Ich bin gut durch das Feld gekommen und konnte vom Anfang bis zum Ende eine konstant hohe Pace fahren. Übrigens durften wir uns auch über die schnellste Rennrunde freuen.»

Mit Enderlein teilt sich Grünwald nun den zweiten Gesamtrang. «Im Vergleich zum Vorjahr war das ein weitaus besserer Start in die Saison, wir können nun um die Meisterschaft kämpfen» lautet die Ansage des Kawasaki-Piloten. «Mein Team hat einen unglaublich guten Job gemacht. Daher nochmals Danke an alle, die mitgeholfen haben und hoffentlich gelingt es uns auch beim nächsten Rennen, in dieser starken Form weiterzumachen.»

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