Lukas Trautmann (Yamaha): Erst Pokal, dann Hospital

Von Esther Babel
Nach seinem IDM-Sieg in der IDM Superstock stürzte der Österreicher vom Team Freudenberg beim zweiten Rennen auf dem Lausitzring schwer. Entwarnung erst am nächsten Tag.

Zusammen mit dem Österreicher Lukas Trautmann, der im letzten Jahr mit dem Team Freudenberg alle acht Rennen zum Yamaha R6 Cup und damit den Meistertitel gewonnen hatte, ist man in die Superstock-Klasse eingestiegen. Auf der neuen Yamaha R1M soll das Nachwuchstalent für Furore sorgen.

Trautmann schaffte schon bei seiner ersten Teilnahme in der grossen Klasse den Einzug in die Superpole. Dabei fuhr er mit seiner Zeit von 1:39,025 zum fünften Startplatz und liess einige der Superbikes hinter sich. Auf die Pole-Zeit von Markenkollege Max Neukirchner fehlten dem Österreich 1,586 Sekunden.??

Im ersten Lauf machte Trautmann die Sensation perfekt: Bei seiner ersten Teilnahme konnte der 19-jährige gleich den Sieg in der Superstock-Klasse herausfahren. Damit aber nicht genug: Er landete auch auf dem fünften Gesamtrang von 25 gestarteten Piloten.??

Im zweiten Lauf sah Trautmann das Ziel nicht. Schon auf der ersten Runde war der Yamaha-Pilot schwer gestürzt und musste vorsorglich ins Krankenhaus gebracht werden. Nach allerlei Untersuchungen, Röntgen und CRT konnte erst einen Tag später Entwarnung gegeben werden. Er hat keine gravierenden Verletzungen davongetragen.

«Nach einem solchen Wochenende fehlen einem etwas die Worte», meint der sonst so gesprächige Österreicher. «Bis zum Ende des ersten Rennens war alles perfekt. Ich habe mich auf der Yamaha R1M super gefühlt, wir haben immens viel getestet und ich konnte hier gleich vorn gut mithalten. Die Superpole war eine neue Erfahrung für mich, auch wegen dem weichen Qualifyer-Reifen, aber die Zeit war der Hammer.»

Nach dem Start ins erste Rennen war Trautmann erst einmal vor dem Superbike-Titelverteidiger Javier Forés und dessen Ducati unterwegs. «Dann hat er mich auf der Geraden überholt», erzählt Trautmann. «Ich war am Kurvenausgang etwas schlechter gewesen. Ich muss in Zukunft an meiner Konstanz arbeiten. So lange Rennen sind für mich noch ungewohnt. Irgendwie muss ich mir die Rennen besser einteilen.»

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