Erste Asphalt-Rallye für Sepp Wiegand

Von Toni Hoffmann
IRC
Sepp Wiegand

Sepp Wiegand

Sepp Wiegand und Co-Pilot Timo Gottschalk zum ersten Mal auf Asphalt unterwegs, Vorjahressieger Jan Kopecky in der Favoritenrolle.

Strahlender Sonnenschein empfängt Piloten und Fans zum 2. IRC Lauf der Saison auf Gran Canaria. Sepp Wiegand und Co. Timo Gottschalk vor ihrer Asphalt-Premiere im Fabia S2000 von Skoda Auto Deutschland. Insgesamt elf S2000-Boliden bereit für die 15 Wertungsprüfungen über insgesamt 240,92 Kilometer.

«Wir freuen uns auf den Start hier, die Prüfungen sind sehr eng und schnell», gibt Sepp Wiegand nach dem Training in der Team-Information zu Protokoll. Der Strecken-Aufschrieb steht, am Fabia S2000 sind fein profilierte Michelin-Slicks montiert – das gesamte Team von Skoda Auto Deutschland ist fit für die «Rally Islas Canarias» – zweiter Lauf zur Intercontinental Rally Challenge (IRC) 2012.

Für zusätzliche Motivation sorgt sicherlich auch der Erfolg beim Saisonauftakt auf den Azoren: Mikkelsen gewann im Fabia Super 2000 das Rennen vor dem ŠKODA-Werkspiloten Juho Hänninen, Sepp Wiegand/Timo Gottschalk erreichten bei ihrer IRC-Premiere einen sehr guten vierten Platz. Trotzdem bleibt das deutsche Team realistisch: «Ich muss hier weiter lernen, es ist meine erste Rallye auf Asphalt in einem S2000», weiß der erst 21jährige Wiegand um den Erfahrungsvorsprung seiner Marken-Kollegen Jan Kopecky und Andreas Mikkelsen. Wie gut das Verhältnis unter den Skoda Piloten trotz Konkurrenzdruck ist, zeigte der letzte Test im Vorfeld dieser Rallye: IRC-Titelträger Andreas Mikkelsen lud Sepp Wiegand kurzerhand für eine Mitfahrt zu sich ins Auto. Der Gegenbesuch musste leider ausfallen – Sepp hatte sein Reifenkontingent an diesem Tag schon aufgebraucht…

Jan Kopecky und Pavel Dresler freuen sich auf ihren Start in die laufende IRC-Saison: «Wir sind sehr froh, dass die IRC auch für uns jetzt wieder losgeht. Es ist eine Meisterschaft auf sehr hohem Niveau, bei der sich die Teams nichts schenken. Wir wollen hier möglichst viele Punkte für die Marke einfahren», betont Kopecky.

Für Skoda waren die Kanaren in den vergangenen Jahren immer ein gutes Pflaster. 2010 und 2011 gelang jeweils ein Doppelsieg. 15 Sonderprüfungen und 241 Rennkilometer –weitgehend auf Asphalt – erwarten die Teams. Dabei geht es in der Regel äußerst knapp zu. 2011 betrug der Abstand zwischen dem Sieger Juho Hänninen und dem Zweitplatzierten Jan Kopecky lediglich 1,5 Sekunden.

Die Farben des spanischen Gastgebers vertreten Alberto Hevia/Alberto Iglesias in einem privaten Fabia Super 2000, mit dem gleichen Auto kommen aus Ungarn János Puskádi/Barnábas Gódor. Ebenfalls im Fabia S2000 wieder am Start: Herrmann Gassner jun./Klaus Wicha im Red Bull-Team sowie Rashid Al Ketbi/Khalid Al Kendi aus Dubai.

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