Sachsenring: Christian Stange gewinnt Foto-Finish

Von Esther Babel
ADAC Junior Cup
Noch nicht mal eine Sekunde trennten die ersten Sechs. Christian Stange gewinnt vor Stéphane Frossard und Arnaud Friedrich.

Toni Thurmayer, Gabriel Noderer und Arnaud Friedrich durften beim Rennen des ADAC Junior Cup auf dem Sachsenring aus der ersten Startreihe losfahren und bogen nach dem Start geschlossen in die erste Kurve ein.

Zu dem Trio gesellten sich in den ersten drei Runden noch Stéphane Frossard und Christian Stange dazu und liessen die Verfolger in grossen Schritten hinter sich. Lediglich Marc Zellhöfer hatte sich erst nach der Anfangsphase warm gefahren und versuchte, den Abstand zur Führungsgruppe wieder zu verkürzen.

Zur Halbzeit der 15 Runden langen Renndistanz hatte sich bei der Spitzengruppe nicht viel getan. Friedrich führte knapp vor Noderer, Thurmayer, Frossard und Stange. Zellhöfer hatte sich mit mehreren schnellen Runden an das Ende der flotten Gruppe herangebremst.

Die Entscheidung zwischen Sieg und Niederlage fiel erst auf den letzten Metern. Thurmayer hatte als Erster die letzte Runde in Angriff genommen. Innerhalb von 1,3 Sekunden folgten ihm Frossard, Stange, Friedrich, Zellhöfer und Noderer.

Den grössten Pokal durfte sich dann nach der Zieldurchfahrt und der Überprüfung des Zielfotos Christian Stange vor Frossard und Friedrich abholen. Das Nachsehen hatten auf den Plätzen 4, 5 und 6 Zellhöfer, Noderer und Thurmayer. Die sechs ADAC Junior Cup Piloten trennten gerade mal 0,879 Sekunden.

Die Stimmen der ersten Drei:

Christian Stange: «Das Rennen war total verrückt. Von der ersten bis zur letzten Runde. Das ganze Rennen war ein Fight. Vor allem in der letzten halben Runde ging es richtig los. Jeder hat Ellbogen und Knie, eben alles was er hatte, rausgehalten. Ich kam bei der Überrundung gut durch. Es war mein grösster Wunsch, hier auf dem Sachsenring im Rahmen der MotoGP zu gewinnen. Das ist schon was anderes mit den ganzen Zuschauern.»

Stéphane Frossard: «Natürlich wollte ich das Rennen gewinnen. Es war auch ganz schön hart. Aber ich brauchte keinen Fotobeweis. Ich wusste bei der Zieldurchfahrt sofort, dass ich nur Zweiter war.»

Arnaud Friedrich: «Ich bin schon ein bisschen traurig, weil das doch hier mein Heimrennen ist. In der vorletzten Kurve war ich noch vorne und da kam Stéphane innen reingebremst. Da war das Rennen für mich entschieden.»

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