MotoE

Alex De Angelis: «Das MotoE-Bike macht Spaß»

Von - 24.11.2018 08:00

Alex De Angelis saß in Jerez zum ersten Mal auf seinem neuen Arbeitsgerät, mit dem er den MotoE-Weltcup 2019 bestreiten wird. Nach den ersten Tests war der Pramac-Pilot positiv überrascht.

«Bis zum Freitagmorgen hatte ich noch ein bisschen Angst, nachdem ich mehr als eine ganze Saison nicht Rennen gefahren bin. Aber alles ist gut gegangen, ich bin positiv überrascht», freute sich Alex De Angelis, der den ersten Testtag in Jerez auf Platz 5 beendete.

«Leider haben wir am Morgen auf nasser Strecke begonnen, zu Beginn hatte ich etwas Angst, weil man nicht weiß, was passiert. Danach war aber das Gegenteil der Fall, es hat Spaß gemacht», berichtete er von seiner ersten Erfahrung als MotoE-Pilot. «Der Motor hat immer eine Antwort. Was man fühlt, vor allem im Nassen, ist, dass man in den langsamen Kurven sehr schnell anfängt zu sliden, weil viel Power da ist.»

«Das einzige Problem – wobei es eigentlich kein Problem ist, ich muss nur verstehen, wie es funktioniert – ich habe zweimal beim Bremsen die Hinterreifen komplett blockiert und war nur mehr am sliden. Ich habe auf den Sturz gewartet, aber er kam nicht», schilderte der Pramac-Fahrer.

Neben der Motorbremse will er sich deshalb bereits mehr mit dem Fahrwerk auseinander setzen: «Wir sind schon ziemlich schnell, wahrscheinlich weil das Bike nicht so schwierig zu fahren ist. Wir können schon darüber nachdenken, am Set-up zu arbeiten, einfach um zu verstehen, was passiert.»

Dass die Energica Ego Corsa relativ schwer ist, sah der Pramac-Fahrer nicht als Problem: «Im Moment wirkt sich das Gewicht nicht aus. Die Wetterbedingungen sind gut und wir sind auch noch nicht am Limit. Ich glaube aber nicht, dass ein Fahrer körperlich Schwierigkeiten bekommen kann, die Rennen sollen nur um die zehn Runden dauern. Ich glaube, wir fühlen das Gewicht auch nicht so sehr, weil Michelin sehr gute Reifen gebracht hat», lobte der Italiener den Reifenlieferanten.

MotoE-Test, Jerez, 1. Tag, 23. November

1. Niki Tuuli, 1:51,721
2. Eric Granado, 1:51,842
3. Randy de Puniet, 1:51,906
4. Bradley Smith, 1:52,339
5. Alex de Angelis, 1:52,403
6. Mike di Meglio, 1:52,574
7. Jesko Raffin, 1:52,675
8. Lorenzo Savadori, 1:52,689
9. Sete Gibernau, 1:52,817
10. Matteo Casasei, 1:53,629
11. Niccolò Canepa, 1:53,959
12. Nicolas Terol, 1:54,192
13. Kenny Foray, 1:54,413
14. Josh Hook, 1:55,731
15. Matteo Ferrari, 1:58,314
16. Maria Herrera, 2:00,562
17. Julian Miralles, 2:06,002
18. Luca Vitali, 2:06,560

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