Jake Dixon (KTM): «Würde mich selbst dafür treten»

Von Waldemar Da Rin
Jake Dixon

Jake Dixon

Jake Dixon zählte in der britischen Superbike-Meisterschaft zu den Titelanwärtern, aber «ich fühlte, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für die Moto2-WM gekommen war», so der Ángel-Nieto-Pilot.

Jake Dixon wechselt für die kommende Saison von der britischen Superbike-Meisterschaft in die Motorrad-WM: «Ich wollte definitiv hier sein, weil es der ultimative Höhepunkt des Sports ist, wo die Besten der Welt sind. Ich fühlte, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für die Moto2-WM gekommen war, mit den neuen Regeln und allem. Es war großartig bis jetzt, auch mit dem Team, und ich liebe das KTM-Chassis», schwärmte er nach den ersten Testfahrten.

2019 ist er auf der KTM des Ángel-Nieto-Teams in der Moto2-Klasse unterwegs. Sein Debüt in der Kategorie gab er 2017 als Wildcard beim Silverstone-GP, wo er bei Dynavolt Intact GP Marcel Schrötter ersetzte und im Rennen Rang 25 belegte. Im selben Jahr sollte der Brite auch in Valencia an den Start gehen, er stürzte aber schon im freien Training und verpasste den Grand Prix.

«Ich bin die Suter im letzten Jahr in Silverstone und Valencia gefahren, es ist ein komplett anderes Bike, wie es reagiert. Ich glaube, die KTM passt etwas besser zu meinem Stil», berichtete er.

Der Dreizylinder-Motor von Triumph ist für alle Moto2-Fahrer neu. Der zweite der britischen Superbike-Meisterschaft lässt sich von der viel gelobten Power aber nicht so schnell beeindrucken: «Um fair zu sein: Für so ein kleines Motorrad ist es ziemlich stark. Triumph hat mit dem Motor einen guten Job gemacht, das Bike hat viel mehr Power als noch mit Honda. Im Vergleich zum Superbike ist es natürlich sehr langsam. Es ist eine freundliche Power.»

Trotzdem wagte der BSB-Titelanwärter den Schritt in die Moto2-Weltmeisterschaft: «Ich würde mich selbst dafür treten, wenn ich es nicht versucht hätte. Ich werde mein Bestes geben, ich glaube, ich kann das hier wirklich gut machen. Ich brauch nur Zeit und muss das Bike verstehen.»

Sein Manager Frankie Carchedi stellte den Kontakt mit Ángel-Nieto-Teambesitzer Jorge «Aspar» Martinez her. «Frankie hat mit dem Ángel-Nieto-Team in den letzten vier oder fünf Jahren zusammengearbeitet. Es hat zu einem Zeitpunkt nicht danach ausgeschaut, dass es klappen würde, aber dann hat es funktioniert. Das war großartig.»

Der 22-Jährige wurde mit einem Zweijahresvertrag ausgestattet und verspürt deshalb keinen Druck. «Mir wurde gesagt, dass ich im ersten Jahr einfach nur lernen soll», gab er sich gelassen. In der kombinierten Zeitenliste belegte er nach seinen ersten drei Arbeitstagen für 2019 im Rahmen des Moto2-IRTA-Tests in Jerez Rang 28. Sein Rückstand auf die Bestzeit von Luca Marini betrug 2,624 sec.

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