Hiroshi Aoyama (Honda Asia): «Ein tolles Wochenende»

Von Andreas Gemeinhardt
Moto3
Kaito Toba gewann als erster Japaner einen Moto3-WM-Lauf

Kaito Toba gewann als erster Japaner einen Moto3-WM-Lauf

Nach dem Moto3-Auftaktsieg von Kaito Toba und dem elften Platz von Ai Ogura war Honda-Asia-Teammanager Hiroshi Aoyama mit der Vorstellung seiner beiden Piloten äußerst zufrieden.

Mit seinem Triumph im ersten Moto3-Saisonlauf der Saison 2019 ist der 18-jährige Kaito Toba der erste Japaner, der einen Moto3-WM-Lauf gewann. Diese Klasse wurde erstmals beim Katar-GP 2012 ausgetragen. Toba feierte seine ersten Erfolge im Red Bull Rookies Cup und wurde 2019 für das Honda Team Asia von Ex-Weltmeister Hiroshi Aoyama verpflichtet. Sein Teamkollege Ai Ogura belegte beim Saisonstart auf dem Losail International Circuit in Doha (Katar) den 11. Platz.

«Was für ein tolles Wochenende», freute sich Teamchef Hiroshi Aoyama, der sich 2009 den WM-Titel in der 250ccm-Klasse eroberte. «Ich bin wirklich sehr froh über Kaitos Sieg. Ich weiß genau, wie hart er arbeitet, obwohl er in den letzten zwei Jahren auch einige Rückschläge wegstecken musste. Ich bin über seinen Sieg fast noch glücklicher, als ich es selbst einst als Fahrer war. Ai erlebte ein schieriges Wochenende, aber er zeigte viel Kampfgeist und hat das Beste daraus gemacht.»

«Es ist ein großartiges Gefühl», jubelte der aktuelle Moto3-WM-Leader Toba. «Im Moment fehlen mir noch die Worte, das zu beschreiben. Ich habe mich von Beginn bemüht zu pushen, aber es war unmöglich, einen Vorsprung herauszufahren, das klappte nicht. Die Gegner waren nicht abzuschütteln. Mein Team und ich, wir haben hier sehr emsig gearbeitet und sind mit 25 Punkten belohnt worden. Ich bin wirklich glücklich.»

«Wir fanden im Vergleich zum letzten Test kein perfektes Setup», berichtete Ogura. «Aufgrund dessen war mein Fahrstil auch nicht sehr gut, aber ich habe versucht, mich zu konzentrieren und mein persönliches Limit zu finden. Am Ende holte ich noch ein paar wichtige Punkte und kann das nächste Rennen in Argentinien kaum noch erwarten.»

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