Rookie Alvaro Carpe: Auf den Spuren von Pedro Acosta?
Moto3-Rookie Alvaro Carpe (KTM) belegte am ersten Testtag in Jerez Rang 3. Der 17-Jährige war konstant bei den Schnellsten dabei und ließ auch seinen Teamkollegen Jose Antonio Rueda hinter sich.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Alvaro Carpe holte sich 2024 den Gesamtsieg im Red Bull Rookies Cup und in der JuniorGP-Kategorie. Der 17-jährige Spanier sicherte sich damit einen Platz im KTM-Ajo-Team. Er startete im letzten Jahr auch beim Saisonfinale in Barcelona mit einer Wildcard und belegte bei seinem Moto3-Debüt Platz 19.
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Am ersten Tag des Moto3-Tests auf dem Circuito de Jerez landete das vielversprechende Nachwuchstalent auf Rang 3 – mit 0,470 sec Rückstand auf den Schnellsten Angel Piqueras (KTM). Obwohl der Rookie die dritte Session am Nachmittag ausließ, drehte Carpe 47 Runden, bei denen er sich kontinuierlich steigern konnte. "Der erste Tag in Jerez verlief sehr gut. Wir haben gute Arbeit geleistet und die Ergebnisse waren sehr positiv", betonte Carpe. "Wir haben uns darauf konzentriert, mit dem Team gut zu arbeiten und alle Anweisungen zu befolgen – ich denke, das hat sich ausgezahlt. Ich fühle mich viel wohler mit dem Motorrad, da wir das Setup stark verbessern konnten."
Teamkollege Jose Antonio Rueda belegte am Dienstag Rang 4. Carpe zeigte bei den Vorsaisontests bislang eine steile Lernkurve. In Portimao war er bereits auf Rang 13 zu finden. Um den Titel "Rookie des Jahres" wird sich vor allem mit dem 16-jährigen Maximo Quiles vom Aspar-Team einen harten Kampf liefern. Auch Guido Pini (Intact GP), der 2024 in der JuniorGP-Kategorie Rang 2 hinter Carpe belegte, wird ein heißer Anwärter sein – der Italiener landete am ersten Testtag in Jerez auf Rang 15, den Portimao-Test musste er verletzungsbedingt auslassen.
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Ob es bei Carpe in der kommenden Saison für mehr reicht, wird sich zeigen. MotoGP-Ass Pedro Acosta wurde in seiner Rookie-Saison mit dem KTM-Ajo-Team auf Anhieb Weltmeister und stieg dann unmittelbar in die Moto2-Klasse auf.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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