Scott Redding (Aprilia): Trotz Rang 23 zuversichtlich

Von Frank Aday
MotoGP
Scott Redding auf der Aprilia

Scott Redding auf der Aprilia

Aprilia-Neuling Scott Redding hatte beim MotoGP-Test in Sepang noch mit seinem neuen Arbeitsgerät zu kämpfen. «Wir wollten viel ausprobieren und experimentieren», berichtete der Brite.

Scott Redding und Aleix Espargaró testeten die neue MotoGP-Maschine von Aprilia in Sepang noch ohne den neuen Motor für die Saison 2018, denn im Werk wird noch emsig daran gearbeitet. Das neue Triebwerk soll erst zum Katar-Test von 1. bis 3. März einsatzbereit sein.

Redding, der für 2018 von Pramac-Ducati zu Aprilia wechselte, belegte beim Sepang-Test nur den 23. Platz der kombinierten Zeitenliste mit 1,982 sec Rückstand auf die Bestzeit. «Ich bin nun ziemlich happy. Dieser Test ist immer ein Neustart. Zudem hatten wir eine neue Maschine. Ich baute erst mein Gefühl auf. Für Aleix war der Unterschied zwischen den Bikes nicht groß, für mich war die neue Maschine unfahrbar. Wir mussten viel ändern. Dann erlebten wir Probleme mit Chattering. Wir fanden aber gute Settings. Zudem arbeiteten wir auch an meiner Position auf dem Bike. Mit der neuen Maschine hatten wir mehr Probleme mit dem Grip am Hinterrad als mit der 2017-Maschine. Doch am Ende fanden wir auch dafür eine gute Lösung. Ich wurde schneller.»

Doch Reddings Rückstand auf die Spitze ist beträchtlich. «Wir sind noch weit weg, aber ich fühle mich noch nicht ganz wohl», erklärte der Brite, der nach dem Test zu seiner Partnerin, der Motocross-Weltmeisterin Kiara Fontanesi, nach Italien zurückkehrte. «Ich bin noch neu auf der Aprilia. Darum müssen wir noch eine Grundlage schaffen. Wir wollten viel ausprobieren und experimentieren. Das haben wir gemacht. Ich bin happy mit unseren Fortschritten und der neuen Maschine. Wir probierten die neue Aero-Verkleidung aus, die positive und negative Aspekte hatte. Sie machte mir das Bremsen schwerer, das Turning war etwas besser. Daran werden sie für den nächsten Test wohl noch arbeiten.»

Sepang-Test, kombinierte Zeitenliste aller drei Tage:

1. Jorge Lorenzo, Ducati, 1:58,830 min
2. Dani Pedrosa, Honda, + 0,179 sec
3. Cal Crutchlow, Honda, + 0,222
4. Andrea Dovizioso, Ducati, + 0,339
5. Jack Miller, Ducati, + 0,516
6. Alex Rins, Suzuki, + 0,518
7. Maverick Viñales, Yamaha, + 0,525
8. Marc Márquez, Honda, + 0,552
9. Valentino Rossi, Yamaha, + 0,560
10. Johann Zarco, Yamaha, + 0,681
11. Danilo Petrucci, Ducati, + 0,698
12. Tito Rabat, Ducati, + 0,717
13. Andrea Iannone, Suzuki, + 0,785
14. Aleix Espargaró, Aprilia, + 1,095
15. Takaaki Nakagami, Honda, + 1,241
16. Álvaro Bautista, Ducati, + 1,375
17. Pol Espargaró, KTM, + 1,432
18. Mika Kallio, KTM, + 1,634
19. Bradley Smith, KTM, + 1,690
20. Franco Morbidelli, Honda, + 1,696
21. Karel Abraham, Ducati, + 1,744
22. Xavier Siméon, Ducati, + 1,954
23. Scott Redding, Aprilia, + 1,982
24. Sylvain Guintoli, Suzuki, + 2,290
25. Tom Lüthi, Honda, + 2,296
26. Yonny Hernandez, Yamaha, + 2,393
27. Michele Pirro, Ducati, +5,937

Die Testzeiten aus Sepang, Dienstag, 30. Januar

1. Jorge Lorenzo, Ducati, 1:58,830 min
2. Dani Pedrosa, Honda, + 0,179 sec
3. Cal Crutchlow, Honda, + 0,222
4. Andrea Dovizioso, Ducati, + 0,339
5. Jack Miller, Ducati, + 0,516
6. Alex Rins, Suzuki, + 0,518
7. Marc Márquez, Honda, + 0,552
8. Valentino Rossi, Yamaha, + 0,619
9. Johann Zarco, Yamaha, + 0,681
10. Danilo Petrucci, Ducati, + 0,698
11. Tito Rabat, Ducati, + 0,717
12. Andrea Iannone, Suzuki, + 0,785
13. Aleix Espargaró, Aprilia, + 1,132
14. Takaaki Nakagami, Honda, + 1,241
15. Álvaro Bautista, Ducati, + 1,375
16. Mika Kallio, KTM, + 1,634
17. Franco Morbidelli, Honda, + 1,696
18. Maverick Viñales, Yamaha, + 1,717
19. Karel Abraham, Ducati, + 1,744
20. Xavier Siméon, Ducati, + 1,954
21. Scott Redding, Aprilia, + 1,982
22. Bradley Smith, KTM, + 2,139
23. Sylvain Guintoli, Suzuki, + 2,290
24. Tom Lüthi, Honda, + 2,296
25. Yonny Hernandez, Yamaha, + 2,393

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